Zukunftswettbewerb für nachhaltige Mobilität gestartet

zwei kleine Mädchen mit Sturzhelmen schieben sich gegenseitig auf einem Skateboard auf einem gepflasterten Platzzum Vergrößern anklicken
Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?
Quelle: RichVintage / E+ / GettyImages

#mobilwandel2035 – Unter diesem Motto fördert das Bundesumweltministerium mit einem Wettbewerb kreative Ideen für eine ökologisch und sozial nachhaltige Mobilität im Jahr 2035. Mitmachen können Kommunen, regionale Netzwerke, Unternehmen, Hochschulen und andere wissenschaftliche Einrichtungen sowie Vereine und Verbände aus ganz Deutschland. Besonderer Fokus: die Digitalisierung des Verkehrs.

Sie haben eine Vision, wie Mobilität bei Ihnen vor Ort nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann? Sie sehen aktuelle Veränderungen – von der Digitalisierung bis zum demografischen Wandel – als Chance, um neue Impulse für eine umwelt- und sozialverträgliche Mobilität zu setzen? Sie beschäftigen sich mit Mobilitätslösungen für ländliche Räume oder Ballungsräume beziehungsweise mit Innovationen für den Pendler- oder den Wirtschaftsverkehr?

Dann sind Sie richtig auf dem neuen Förderportal, das am 16.06.2020 an den Start ging. Das Bundesumweltministerium (BMU) sucht Ihre Ideen für einen „Mobilwandel“, der gemeinsam mit lokalen Akteuren sowie den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort umgesetzt wird. Der zweistufige Wettbewerb zeichnet hervorragende Beiträge für eine nachhaltige Mobilität 2035 aus und unterstützt sie fachlich und finanziell.

Ab sofort und bis zum 15. November 2020 können Sie Ihre Projektskizze über den Online-Bewerbungsbogen einreichen. 

Alle Informationen zu Ablauf und Bedingungen des Wettbewerbs erfahren Sie unter www.bmu.de/mobilwandel/

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, am 30. Juni 2020 an einer Informationsveranstaltung online teilzunehmen. Melden Sie sich dazu unter mobilwandel2035 [at] ifok [dot] de an.

Hintergrund

Die aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Herausforderungen im Verkehr werden gerade im Kontext der Klimaschutz-Debatte sowie der aktuellen Corona-Pandemie so intensiv wie noch nie diskutiert. Egal um welche Aspekte es geht – um individuelles Mobilitätsverhalten oder den individuellen Bedarf an Mobilität, die Verkehrsmittelwahl, stärkere Stadt-Umland-Verflechtungen, um den demographischen Wandel oder aber auch um die technologischen Entwicklungen (Antriebstechnik, Buchungssysteme, Logistik, Digitalisierung, automatisiertes Fahren etc.) – in allen Bereichen sind innovative Mobilitätskonzepte wie auch neue digitale Geschäftsmodelle mehr denn je gefragt, um resiliente Verkehrssysteme für eine nachhaltige Mobilität von morgen zu entwickeln.

In diesem Zusammenhang lohnt übrigens ein Blick auf die UBA-Vision "Die Stadt für Morgen", die Wege und Optionen für eine zukunftsfähige und lebenswerte, zugleich klima- und umweltfreundliche urbane Umgebung aufzeigt. Inspirierend aus ganz praktischer Sicht kann darüber hinaus die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE (EMW) sein: eine Kampagne, die jedes Jahr im September Kommunen aus ganz Europa einlädt, gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern innovative Verkehrslösungen auszuprobieren oder mit kreativen Ideen für eine nachhaltige Mobilität zu werben.

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Schlagworte:
 Nachhaltige Mobilität  Verkehrswende