Wie ein neues Klimaschutzabkommen aussehen könnte

Wehende Flaggen in einer Reihe von vorn nach hinten: Badische Flagge, Frankreich, Europa und Schweiz vor einem blauen Himmelzum Vergrößern anklicken
Die Herausforderung des globalen Klimawandels können wir nur gemeinsam bewältigen.
Quelle: CC Vision

Eine neue wissenschaftliche Publikation des Umweltbundesamt skizziert für den Treibhausgasminderungsbereich den Aufbau eines neuen Klimaschutzabkommens.

Die internationale Staatengemeinschaft verhandelt aktuell in Paris ein neues, globales Klimaschutzabkommen, welches ab 2020 in Kraft treten soll. Auch das Umweltbundesamt ist vor Ort  und berät das Bundesumweltministerium. Die neue, englischsprachige ⁠UBA⁠-Publikation „How can the new climate agreement support robust national mitigation targets? – Opportunities up to Paris and beyond” widmet sich in übersichtlicher Form der Frage, wie der Abkommensteil zur Treibhausgasminderung ausgestaltet sein könnte.

Im Vergleich zum Kyoto-Protokoll, dem ersten völkerrechtlichen Vertrag mit verbindlichen Verpflichtungen zur Treibhausgasemissionsreduktion, soll das neue Abkommen erstmals alle Staaten mit konkreten Pflichten einbeziehen. Es gibt verschiedene Ideen und Vorschläge für den Minderungsteil des neuen Klimaschutzabkommens. Im vorliegenden Bericht werden die Schlüsselpunkte Partizipation und Länderdifferenzierung, Arten von Treibhausgasminderungsverpflichtungen, die Ambition sowie die Transparenz der Verpflichtungen analysiert. Dabei werden die aktuellen Entwicklungen in der Klimaverhandlungen dargestellt und Empfehlungen formuliert, die ein Klimaschutzabkommen mit robusten Treibhausgasminderungszielen befördern würden.