Wirkungen veränderter Einkommen auf den Ressourcenverbrauch
Die Studie untersucht die Umweltbeanspruchung durch Treibhausgasemissionen, Flächennutzung, Wasserverbrauch und Ressourcennutzung im Zusammenhang mit dem Einkommen und anderen relevanten Einflussfaktoren, wie z. B. Alter, Wohnortgröße oder Bildungsgrad. Im Ergebnis zeigt sich vor allem: Wer mehr verdient, lebt meist umweltschädlicher. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung sind mehr Mobilität und wachsende Wohnflächen. So fahren beispielsweise Besserverdienende häufiger mit dem Auto, unternehmen mehr Flugreisen und nutzen größere Wohnflächen. Die Studie zeigt, dass die Spirale von wachsendem Einkommen und Umweltbelastung durch eine Veränderung der Rahmenbedingungen durchbrochen werden muss, um die Klimaziele zu erreichen und den Rohstoffverbrauch sowie den Flächenverbrauch zu verringern.