Wie Umweltorganisationen & Firmen erfolgreich kooperieren können

Zwei Männer und drei Frauen sitzen an einem Tisch in einem Büro zu einer Besprechung zum Vergrößern anklicken
Interessen und Erwartungen sollten vor einer Kooperation offen besprochen werden.
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Unternehmen und im Umweltschutz engagierte Organisationen können auf vielfältige Weise zusammenarbeiten. Unternehmen können etwa Umweltschutzverbände finanziell unterstützen oder Verbände Unternehmen beraten, wie diese grüner wirtschaften können. Eine neue Broschüre vom Bundesumweltministerium und UBA gibt beiden Partnern Empfehlungen, worauf sie dabei achten sollten.

Solche Kooperationen können für Unternehmen, Organisationen und die Umwelt gleichermaßen von Nutzen sein. Die Broschüre zeigt diesen Nutzen und mögliche Formen der Kooperation auf und hilft, die Zusammenarbeit von Beginn an erfolgreich zu gestalten und Fehler zu vermeiden. Zum Beispiel gilt es für Unternehmen, den Eindruck eines bloßen „Greenwashings“ zu vermeiden, indem sie in ihrem Engagement authentisch sind. Für Umweltorganisationen ist es wichtig, ihre Unabhängigkeit von wirtschaftlichen Interessen zu wahren.

Die Empfehlungen sind das Ergebnis des Forschungsvorhabens „Innovative NRO-Unternehmens-Kooperationen für nachhaltiges Wirtschaften“, in dem das UBA Theorie und Praxis von Kooperationen von Umweltorganisationen und Unternehmen untersuchen ließ. Ziel des Vorhabens war es, zu einem besseren Verständnis sowohl der positiven wie der negativen Effekte solcher Kooperationen zu gelangen. Der Abschlussbericht zu diesem Forschungsprojekt wird, ebenfalls an dieser Stelle, demnächst veröffentlicht.