Licht effizient eingesetzt ist Klimaschutz

Europa bei Nacht vom Weltraum aus gesehenzum Vergrößern anklicken
In vielen Städten ist es nachts beinahe taghell.
Quelle: Anton Balazh / Fotolia.com

Licht ist der stärkste Zeitgeber. Die meisten Lebewesen takten ihren Lebensrhythmus nach dem Hell-Dunkel-Wechsel. Zuviel Licht zur falschen Zeit mindert Leistungsfähigkeit und Gesundheit, und nicht zuletzt vergeudet dies Energie und Geld. Dabei gibt es viele Sparmöglichkeiten.

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Dunkel? Nicht für alle, denn in viele Städten ist es auch abends und nachts beinahe so hell wie am Tag. Das künstliche Licht erschwert nicht nur den Anblick des Sternenhimmels. Vielmehr vergeudet es Energie. Ursache für das Zuviel an Licht sind Leuchten, die bis lange in die Nacht hinein in die Horizontale oder gen Himmel strahlen, um Gebäude schön aussehen zu lassen, Veranstaltungen anzuzeigen oder die einfach nur das Licht ungünstig verteilen. Licht hingegen effizienter einzusetzen, kann dazu beitragen, Strom zu sparen und damit die ⁠Emission⁠ von ⁠CO2⁠ zu reduzieren. Eine Modernisierung der Straßen- und Stadtbeleuchtung zahlt sich auch deshalb aus, weil sie den Haushalt der Kommune entlastet. Dies gilt vor allem für den Ersatz der noch weit verbreiteten Hochdruck-Quecksilberdampflampen. Diese verbrauchen besonders viel Strom. Deshalb dürfen sie aufgrund einer EG-Verordnung ab April 2015 nicht mehr in den Handel gelangen. Je eher der Betreiber einer Straßenbeleuchtung die Stromkosten in sein Kalkül einbezieht, desto schneller entlastet er seine Haushaltskasse und umso schneller können die Sterne am Himmel wieder zu sehen sein. Viele Kommunen haben bereits ihr Beleuchtungskonzept auf Effizienz umgestellt. Die, die dieses Klimaschutzprojekt noch vor sich haben, können verschiedene Finanzierungshilfen in Anspruch nehmen.

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 Beleuchtungssystem  energieeffiziente Straßenbeleuchtung  Lichtstreuung