Leitfaden zum Beschaffungserlass für Holzprodukte

ein Stapel Baumstämme im Waldzum Vergrößern anklicken
Klimawandel, Schadstoffe, intensive Forstwirtschaft: Der Wald ist vielen Stressfaktoren ausgesetzt.
Quelle: Michael Neuhauß / Fotolia.com

Mit dem Gemeinsamen Erlass zur Beschaffung von Holzprodukten fördert die Bundesregierung die nachhaltige und legale Waldwirtschaft. Der nun veröffentlichte Leitfaden gibt Hinweise für die Anwendung des Erlasses.

In dem Gemeinsamen Erlass zur Beschaffung von Holzprodukten hat die Bundesregierung für Ihre Beschaffungsstellen Regeln aufgestellt, wonach nur Holzprodukte aus nachweislich legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung beschafft werden dürfen. Zertifikate von FSC und PEFC, vergleichbare Zertifikate oder Einzelnachweise sind Grundlage für den entsprechenden Nachweis.

Mit dem Gemeinsamen Leitfaden zum Gemeinsamen Erlass zur Beschaffung von Holzprodukten bietet die Bundesregierung den Vergabestellen des Bundes und potentiellen Bietern/Unternehmen eine Hilfestellung an.

Sinn und Zweck des Leitfadens ist es, in Ergänzung zum geltenden Beschaffungserlass für Holzprodukte den ausschreibenden öffentlichen Behörden eine Handlungsanleitung bzw. Interpretationshilfe an die Hand zu geben, die die verschiedenen Möglichkeiten des Nachweises der Nachhaltigkeit für Holzprodukte, wie im Beschaffungserlass gefordert, erklären und somit ein gemeinsames Verkehrsverständnis bezüglich dieser Verfahren gewährleisten. Der Leitfaden soll vor allem helfen, die verschiedenen Verfahren und grundsätzlichen Anforderungen für den sogenannten Einzelnachweis, als alternatives Verfahren zur Produktkettenzertifizierung, darzustellen. Hierdurch erhalten zugleich die bietenden Unternehmen Klarheit über die von den Beschaffungsbehörden angewandten Verfahren.

Der Leitfaden zum Beschaffungserlass für Holzprodukte sowie dessen Umsetzung wird seitens der Bundesreigerung nach zwei Jahren evaluiert und bei Bedarf entsprechend angepasst.