Direkt zum Inhalt Direkt zum Hauptmenü Direkt zur Fußzeile

Sortenstrategien für Nutzpflanzen zur Anpassung an den Klimawandel (INKA-BB, Teilprojekt 8)

4 Sorten von Nutzpflanzen sind nebeneinander aufgereiht abgebildet Ein Feld mit heranwachsenden Mais, im Hintergrund stehen Bäume. Menschen stehen auf Rasen um eine Präsentationstafel herum

Der Klimawandel stellt die pflanzliche Erzeugung in der Landwirtschaft vor eine komplexe Herausforderung. Die notwendige Anpassung an sich ändernde Produktionsbedingungen erfordert unter anderem die Entwicklung geeigneter Sortenstrategien. Im Rahmen dieses Projektes werden das Wissen und die Erfahrungen aus der amtlichen Sortenprüfung, der Saatgutwirtschaft und der landwirtschaftlichen Praxis gebündelt und durch weitergehende Sortenversuche ergänzt. Ziel ist die Bereitstellung von speziellen Informationen und Beratungsangeboten zur Unterstützung der praktischen Sortenwahl für landwirtschaftliche Unternehmen in Brandenburg. In Praxisversuchen werden ausgewählte Sorten für die in Brandenburg wirtschaftlich bedeutendsten Fruchtarten (Winterweizen, Winterroggen, Winterraps, Silomais) hinsichtlich ihrer Anpassungsfähigkeit an die klimatischen Veränderungen und Praxistauglichkeit überprüft. Die Ergebnisse lassen sich in allen Regionen mit vergleichbaren Standortbedingungen anwenden. Ergänzend zu den Praxisversuchen werden die ausgewählten Sorten in Exaktversuchen an der Humboldt-Universität zu Berlin und in den Landessortenprüfungen Brandenburgs geprüft. Darüber hinaus werden relevante frühreifende Winterweizen-Sorten in Exaktversuchen am Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung des Landes Brandenburg geprüft.

Eckdaten zur Maßnahme

Measure carrier

Maßnahmenträger

INKA-BB und Humboldt-Universität zu Berlin, Fachbereich Acker- und Pflanzenbau https://www.agrar.hu-berlin.de/de/institut/departments/dntw/apb

Kooperationspartner

3 Projektpartner: Landesamt für Ernährung, Landwirtschaft und Flurneuordnung LELF (Dr. Barthelmes), Landesbauernverband Brandenburg LBV (Herr Scherfke, Dr. Lorenz), Märkischer Saatgutverband MSV (Herr Krage, Herr Helm)

Duration and Financing

Beginn der Umsetzung

Dauer der Umsetzung

4-5 Jahre

Beteiligung

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?

  • Aufbau von Netzwerken
  • Bereitstellung von Informationsmaterialien
  • Dialogveranstaltungen, Konferenzen, Workshops
  • Informationsveranstaltungen
  • Online-Befragung / -Dialog
  • persönliche Befragung / Bürgeranhörung
  • Sonstiges

Sonstige

Feldinformationstage, Feldversuchsführungen, Empirische Studien (Interviews, Umfragen)

Erfolge

Wie wird der Erfolg der Maßnahme evaluiert?

  • Experiment (z.B. Pre-Test, Labor- und Feldexperimente, Ortsbegehung)
  • Feedback-Gespräche (z.B. Gruppendiskussion, Fokusgruppe, Erfahrungsberichte)
  • qualitative Interviews
  • quantitative Befragung (mittels Fragebögen)

Hindernisse

Ansprechperson

Humboldt-Universität zu Berlin
Janna Sayer
Deutschland

Abteilung
Fachbereich Acker- und Pflanzenbau
janna.sayer@agrar.hu-berlin.de

Ort der Umsetzung

Werderstraße 29
14776 Brandenburg an der Havel
Deutschland

Associated content

Links

Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n13966de