Schädlinge und Nützlinge
Hier finden Sie Informationen zu den wichtigsten Schädlingen, Lästlingen und Nützlingen und wie Sie diese erkennen und voneinander unterscheiden können. Die Steckbriefe enthalten eine Beschreibung des Aussehens, des Lebensraumes und der Lebensbedingungen dieser Organismen sowie vorbeugende und biozidfreie Maßnahmen bei einem Befall. Aktuell werden die Inhalte der Steckbriefe aktualisiert!
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Getreidekapuziner
Der Getreidekapuziner stammt ursprünglich aus den Tropen, ist mittlerweile aber weltweit verbreitet. Die Art ist in Deutschland nicht heimisch, wird aber über Warentransporte eingeschleppt.
Getreideplattkäfer
Der Getreideplattkäfer ist ein weltweit auftretender Schädling, der sich in unseren Breiten vorrangig in menschlichen Behausungen und Getreidelagern aufhält. Weitere Vertreter der Plattkäfer, die ebenfalls als Vorratsschädlinge gelten, sind der Rotbraune und der Türkische Leistenkopfplattkäfer.
Glänzendschwarzer Getreideschimmelkäfer
Getreideschimmelkäfer sind Vorrats- und Materialschädlinge. Sie sind vor allem in Tierställen und Getreide verarbeitenden Betrieben ein Problem, können aber mit verunreinigten Getreideprodukten auch in Privathaushalte eingeschleppt werden.
Gnitzen
Gerade bei Massenvorkommen können Gnitzen sehr lästig erscheinen. Eine Übertragung von Krankheitserregern, die für den Menschen bedeutsam sind, erfolgt in unseren Breiten allerdings nicht.
Halmfliegen
Halmfliegen können ab September massenweise an oder in Häusern auftreten. Das ist zwar lästig, eine Gefahr für die Gesundheit oder die Bausubtanz besteht jedoch nicht und das Problem verschwindet schnell von selber wieder.
Hausbockkäfer
Der Hausbockkäfer – nicht zu verwechseln mit dem Holzbock – befällt ausschließlich trockenes Splintholz von Nadelbäumen.
Hausstaubmilbe
Hausstaubmilben sind eigentlich nicht gefährlich. Sie beißen nicht und übertragen auch keine Krankheiten. Viele Menschen leiden aber an einer Allergie gegenüber Milben, die vor allem durch deren Ausscheidungen verursacht wird. Einfache Maßnahmen können im Haushalt helfen.
Heimchen (Hausgrille)
Die Hausgrille stammt ursprünglich vermutlich aus Afrika. Heute ist diese Art weltweit zu finden, besonders in der Nähe menschlicher Siedlungen, wo sie ganzjährig auftreten. Sie mögen warme Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit wie zum Beispiel Bäckereien, Keller, feuchte U-Bahnschächte oder auch Mülldeponien und lockere Kompostlager, wo die Gärung der Abfälle ihnen Wärme und genügend Sauerstoff bietet.
Kellerassel
Landasseln sind feuchtigkeitsliebende Insekten, die in der Natur wichtige Aufgaben als Humusbildner übernehmen. Normalerweise sind Schäden selten und nur bei massenhaftem Auftreten zu beobachten. Dann kön-nen auch gelagerte Kartoffeln oder Gemüse als Nahrung angefressen werden. Eine Bekämpfung ist in der Regel nicht nötig.
Kleidermotten
Kleidermotten bevorzugen beheizte Räume und können während des gesamten Jahres angetroffen werden. Ein Befall führt zu Fraßstellen an Textilien tierischen Ursprungs, zum Beispiel an Wolle.
Kopflaus
Kopfläuse sind ein weltweit verbreitetes Problem. Sie kommen ausschließlich am Menschen als einzigem Wirt vor. Kopfläuse leben dauerhaft im Kopfhaar des Menschen und verursachen starken Juckreiz.
Kornkäfer
Kornkäfer wie zum Beispiel der Gemeine Kornkäfer, der Reis- und der Maiskäfer, fressen an Getreide, Mais, Hirse und Reis. Sie sind Vorratsschädlinge und befallene Lebensmittel sollten nicht mehr verzehrt werden.