23. Weltklimakonferenz in Bonn

Eine Luftaufnahme des COP23-Geländes.zum Vergrößern anklicken
Die Bonn Zone auf dem Gelände der Weltklimakonferenz in Bonn
Quelle: BMUB/Dominik Ketz

Immer mehr Unwetter und Starkregen in Deutschland, schmelzende Gletscher und steigende Meeresspiegel: Der Klimawandel ist mittlerweile Realität und steht vor unserer Haustür. Damit es nicht noch schlimmer wird, kommen vom 6. bis 17. November rund 25.000 Teilnehmende aus 196 Nationen zur 23. Weltklimakonferenz nach Bonn.

Zwölf Tage lang treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus 196 Ländern in Bonn, um über den Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zu verhandeln. Das Ziel: Feste Regeln zu setzen, um das 2015 verabschiedete Pariser Übereinkommen in die Praxis umzusetzen. Bis 2018 soll ein verbindliches Regelbuch beschlossen werden. Gastgeber der 23. Weltklimakonferenz (COP23 – Conference of Parties) ist die Republik Fidschi. Diese hat darum gebeten, dass die Konferenz am Standort des UN Klimasekretariats in Bonn stattfindet.

Die Verhandlungen finden im Rahmen von sechs Einzelkonferenzen mit diversen Themen und Verhandlungspunkten statt. Zudem gibt es einen Messebereich mit diversen Aktivitäten und Vorträgen. Das Umweltbundesamt ist durch Expertinnen und Experten vertreten, welche die Verhandlungen unterstützen. Zudem informiert das UBA am Rande der Konferenz mit Vorträgen, Ausstellungsexponaten und Gesprächen zum Thema. 

Das Konferenzgelände ist nicht öffentlich zugänglich. Allerdings wird es rund um das Konferenzgelände und in der Stadt Bonn diverse Aktivitäten zum Thema geben.

Juliane Berger, Fachgebietsleiterin Klimaschutz, beantwortet Fragen zur COP23

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