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Monitoring

Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Umweltmonitoring auf King George Island

Eine Forschungsstation auf der Fildes Halbinsel in der Antarktis.

King George Island ist die größte der Südshetlandinseln und beherbert wegen der guten Erreichbarkeit von Südamerika aus mittlerweile 14 Forschungsstationen und Hütten von rund einem Dutzend Nationen. Bau und Betrieb dieser Stationen erfordern erhebliche logistische Aktivitäten, die die Umwelt belasten. Ein Umweltmonitoring soll helfen, Probleme zu erkennen und zu lösen.

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Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Schwerpunktthemen des UBA in der Antarktis

Vor dunkel bewölktem Himmel ragt ein weiß-blauer Eisberg auf. Er ist geschwungen. Das Wasser um ihn ist dunkelblau.

Auf den ersten Blick ist kaum ersichtlich, was eine deutsche Umweltbehörde mit der Antarktis zu tun hat - schließlich hat Deutschland keine Gebietsansprüche im ewigen Eis, ist aber Vertragspartei des Antarktis-Vertrages und hat damit auch Verantwortung für die Antarktis übernommen. Das Umweltbundesamt trägt dazu bei, diese zu erfüllen.

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Nasse Deposition saurer und säurebildender Regeninhaltsstoffe

An den Stationen des UBA-Luftmessnetzes wurden von 1982 bis 2022 eine Abnahme saurer und säurebildender Regeninhaltsstoffe sowie eine geänderte Zusammensetzung des Niederschlags beobachtet. Die stärksten Abnahmen zeigten die Säurekonzentration (Oxonium-Ion) und das schwefelhaltige Sulfat. Die stickstoffhaltigen Ionen Nitrat und Ammonium wiesen deutlich geringere Rückgänge auf.

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Schwermetalldepositionen

Bei den Schwermetallen Blei, Cadmium und Quecksilber ist ein Rückgang der atmosphärischen Einträge (Deposition) zu verzeichnen. Modellrechnungen zeigen: In Deutschland liegen die Schwermetalleinträge aus der Atmosphäre an den UBA Stationen im ländlichen Hintergrund im Jahr 2023 im Bereich von 0,14 – 0.54 kg Blei pro km², 7,4 – 16.1 g Cadmium pro km² und 3,2 – 10,2 g Quecksilber pro km².

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Wasser

Wasseranalytik

Reagenzgläser mit violetter Flüssigkeit

Das UBA-Labor für Wasseranalytik beteiligt sich daran, Vorgaben zur Überwachung der Qualität von Oberflächengewässern zu erarbeiten. Schwerpunkte sind die Analyse organischer Schadstoffe, die Harmonisierung von Untersuchungsverfahren sowie die Qualitätssicherung für Überwachungsergebnisse.

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Wasser

Überwachung und Bewertung

Zwei Frauen fischen im Flusswasser, um Proben des Benthos zu nehmen

Damit die Qualität unserer Gewässer stetig verbessert werden kann, braucht es eine umfassende Überwachung und Bewertung. Daten von mehr als 20.000 Messstellen zeigen die Zustände der Gewässer. Das Umweltbundesamt (UBA) informiert über ökologische Bewertungsgrundlagen, die chemische Bewertung sowie weitere Methoden und Verfahren. Das Ziel: eine zukunftssichere Gewässerbewertung.

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Chemikalien

Forschung

Teströhrchen mit einer Wasserprobe, die Person trägt Einmalhandschuhe

Im Rahmen des Ressortforschungsplans des Umweltministeriums sind in den letzten Jahren Forschungsprojekte zu verschiedenen Themen, wie zum Beispiel Rodentizide, Antifouling oder Biozid-Monitoring durchgeführt worden. Die Ergebnisse der Projekte werden bei der Bewertung von Bioziden berücksichtigt oder geben neue Ansätze für Alternativen zum Einsatz von Biozidprodukten.

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Wasser

Überwachung und Bewertung

Bund und Länder erheben regelmäßig Daten zum Zustand von Nord- und Ostsee über verschiedene Monitoringmethoden – das nennt man Überwachung. So kann der Zustand der Meeresumwelt bewertet und negativen Entwicklungen entgegengewirkt werden. Neben der klassischen Beprobung mit Schiffen und Flugzeugen kommen zunehmend innovative Methoden wie Satellitenbilder und Modellierung zum Einsatz.

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Kurzlink: www.uba.de/t43883de