Ergebnisse und öffentliche Information
Die Human-Biomonitoring Projekte COPHES und DEMOCOPHES konnten inzwischen abgeschlossen werden und liefern die ersten europäischen Resultate.
Die Human-Biomonitoring Projekte COPHES und DEMOCOPHES konnten inzwischen abgeschlossen werden und liefern die ersten europäischen Resultate.
DEMOCOPHES ist die Kurzbezeichnung für ein Europäisches Projekt, in dem die Durchführung einer Human-Biomonitoring-Studie in 17 europäischen Ländern nach gleichen Vorgaben und mit gleichen Methoden getestet wurde. Diese Vorgaben wurden im Rahmen des COPHES-Projektes erarbeitet, in das DEMOCOPHES eingebettet ist. Sie sind inzwischen abgeschlossen und lieferten erste europäische Ergebnisse.
Human-Biomonitoring (HBM) ist ein Werkzeug der gesundheitsbezogenen Umweltbeobachtung. Im Human-Biomonitoring werden menschliche Körperflüssigkeiten und –gewebe untersucht, um ihre Belastung mit Schadstoffen zu bestimmen. So wird zum Beispiel analysiert, wie viel Blei bei Einzelpersonen oder Bevölkerungsgruppen im Blut vorhanden ist.
Die Kommission Human-Biomonitoring leitet für Stoffe im menschlichen Körper zwei Arten von Beurteilungswerten ab: 1. Referenzwerte aus einer Reihe von Messwerten einer Stichprobe einer definierten Bevölkerungsgruppe nach vorgegebenem statistischen Verfahren und 2. toxikologisch begründete HBM-Werte.
Kinder reagieren besonders empfindlich auf Schadstoffe und Lärm. Wie stark sie belastet sind, wurde in der Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern (ehemals Kinder-Umwelt-Survey, KUS) ermittelt. Sie zeigt: Viele Chemikalien finden ihren Weg immer seltener in den Kinder-Körper. Substanzen wie Weichmacher waren dagegen verbreitet – genauso wie Zigarettenrauch.
Die Mitglieder der Kommission Human-Biomonitoring werden vom Präsidenten bzw. der Präsidentin des Umweltbundesamtes für drei Jahre berufen.
Human-Biomonitoring (HBM) ist ein Werkzeug der gesundheitsbezogenen Umweltbeobachtung, mit dem Bevölkerungsgruppen auf ihre Belastung mit Schadstoffen aus der Umwelt untersucht werden. Die Ergebnisse sollen auch Hinweise geben, ob (weitere) Schadstoffminderungsmaßnahmen zu treffen sind, oder wie sich bestehende Maßnahmen ausgewirkt haben.
Prinzipiell hofft jeder Mensch, dass die Umwelt nur positiven Einfluss auf seinen Körper und sein Leben hat. Manchmal können Umwelteinflüsse aber auch so stark werden, dass sie zur Belastung führen. Welche Methoden wendet die Wissenschaft an, um Ursachen und Wirkungen von Belastungen zu erkennen, und Belastungsrisiken zu bewerten?