Sorgenfrei baden in Europas Seen, Flüssen und Meeren
Gute Nachrichten für Wasserratten: Fast 98 Prozent der Badegewässer in Deutschland erfüllen die Mindestqualitätsanforderungen, 90 Prozent sind sogar ausgezeichnet!
Gute Nachrichten für Wasserratten: Fast 98 Prozent der Badegewässer in Deutschland erfüllen die Mindestqualitätsanforderungen, 90 Prozent sind sogar ausgezeichnet!
Wasser ist Grundlage jeglichen Lebens. Daher beschäftigt sich das UBA mit allen Aspekten der Verfügbarkeit und Qualität von Trinkwasser, Grundwasser, Badebeckenwasser, Flüssen, Seen und Meeren - bis zu den Polargebieten. Wir forschen experimentell, untersuchen das Wasser auf schädliche Inhaltsstoffe, Mikroorganismen und toxische Wirkungen und entwickeln Verfahren für die Überwachung.
Die mikrobiologische Untersuchung des Trinkwassers erfolgt nach in der Trinkwasserverordnung angegebenen Verfahren. Stellt das UBA fest, dass andere Untersuchungsverfahren im Sinne der allgemein anerkannten Regeln der Technik zu mindestens gleichwertigen Untersuchungsergebnissen führen, so werden diese in einer Liste veröffentlicht und können an Stelle der angegebenen Verfahren angewendet werden.
In den Empfehlungen des Umweltbundesamtes und der Badewasserkommission sowie im technischen Regelwerk (DIN 19643) sind mikrobiologische, chemische und physikalische Parameter zur Überwachung der Badewasserqualität angegeben.
Der Mensch besteht je nach Alter zu 50 bis 70 Prozent aus Wasser. Er scheidet es immer wieder aktiv aus und braucht daher regelmäßig Nachschub. Zwei Liter Wasser sollte eine erwachsene Person durchschnittlich pro Tag trinken. Sauberes Wasser braucht man ebenso zum Zubereiten von Speisen und Getränken, zur Körperpflege, zum Abwaschen oder zum Wäsche waschen – im Mittel 120 Liter pro Person und Tag.
Das Umweltbundesamt veröffentlicht Empfehlungen, Stellungnahmen und Mitteilungen zum Thema Trinkwasser. Die meisten erfolgen nach Anhörung der Trinkwasserkommission. Zudem gibt die Trinkwasserkommission eigene Stellungnahmen ab.
Die Trinkwasserkommission ist eine nationale Fachkommission des Bundesministeriums für Gesundheit - angesiedelt beim Umweltbundesamt. Sie berät beide Behörden in den Fragen der Trinkwasserhygiene.
Viele Einzugsgebiete der großen Nordseezuflüsse sind dicht besiedelt, stark industrialisiert und werden intensiv landwirtschaftlich genutzt. Sie sind damit Hauptquellen der Nähr- und Schadstoffbelastung für die Nordsee.