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Antarktis

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Schutz und Verwaltung von Gebieten nach USP

Ein Schild weist darauf hin, dass sich hier das historische Gebiet, Port Lockroy, befindet.

Was haben eine Kaiserpinguinkolonie, die Amundsen-Scott-Südpolstation und die ehemalige Hütte von Polarforscher Ernest Shakleton gemeinsam? Sie alle und noch viele weitere Gebiete erfahren besonderen Schutz in der Antarktis als Schutz- oder Verwaltungsgebiet oder als historische Stätte.

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Antarktische Schutzgebiete

Das Bild zeigt eine Bucht in der Antarktis. Auf dem dunklen Wasser schwimmen Eisschollen. Im Hintergrund begrenzen Berge die Bucht.

Das Antarktisvertragssystem stellt die antarktische Umwelt unter einen besonderen Schutz. Im Rahmen des Umweltschutzprotokolls (USP) beziehungsweise des Übereinkommens zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CAMLR-Konvention) erfahren außerordentlich sensible oder schützenswerte Gebiete an Land beziehungsweise im Wasser einen speziellen Schutz.

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Antarktisrelevante Gremien und Institutionen

Trotz aller Abgeschiedenheit herrscht an manchen Orten und zu bestimmten Zeiten in der Antarktis beinahe reges Treiben: Forschung, Tourismus und die logistische Unterstützung der Aktivitäten hinterlassen ihre Spuren. Um die Antarktis in ihrer Einzigartigkeit zu bewahren, müssen wir nicht selbst vor Ort sein. Viel Arbeit wird außerhalb des Vertragsgebiets geleistet.

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Übereinkommen zur Erhaltung der antarktischen Robben (CCAS)

Eine Robbe, genauer ein Seeleopard liegt auf dem Rücken auf einer Eisscholle.

Als Kapitän Cook Ende des 18. Jahrhunderts South Georgia entdeckte, berichtete er über unzählige Pelzrobben an den Stränden und markierte so den Beginn für eine rücksichtlose Jagd auf die Robben der Antarktis, die viele Arten an den Rand der Ausrottung brachte. Seit 1972 werden die Tiere durch das Übereinkommen zur Erhaltung der antarktischen Robben (CCAS) geschützt.

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Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis

Antarktischer Krill

Angesichts des wachsenden Interesses an der Nutzung der Ressourcen der Antarktis wurde am 20. Mai 1980 das Übereinkommen über die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (Convention on the Conservation of Antarctic Marine Living Resources, CAMLR-Konvention) beschlossen. Das Übereinkommen trat am 7. April 1982 in Kraft.

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Das Umweltschutzprotokoll-Ausführungsgesetz (AUG)

Deutschland hat das Umweltschutzprotokoll zum Antarktis-Vertrag (USP) mit dem Umweltschutzprotokoll-Ausführungsgesetz (AUG) in die nationale Gesetzgebung überführt. Das AUG benennt das Umweltbundesamt als nationale Genehmigungsbehörde.

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Der Antarktis-Vertrag

Offizielle Flagge des Antarktis-Vertrages

Das Fundament zum Schutz der Antarktis ist der Antarktis-Vertrag. In ihm manifestiert sich das Interesse, die Antarktis für alle Zeiten ausschließlich friedlich zu nutzen. Er bildet zudem die Grundlage für wichtige Folgeabkommen.

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Das Antarktisvertragssystem

Am Südpol wehen die Flaggen der Erstunterzeichnerstaaten des Antarktis-Vertrages vor der amerikanischen Scott-Amundsen-Station.

Gelegentlich stößt man auf die Frage, wem eigentlich die Antarktis gehört. Die Antwort darauf ist ganz einfach: Da es in der Antarktis keine indigene Bevölkerung gibt, gehört die Antarktis allen Menschen - als gemeinsames Erbe der Menschheit und doch niemandem speziell! Beide Aspekte sind im Antarktis-Vertragssystem geregelt.

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Kurzlink: www.uba.de/t414de