Alternativen zu gentechnisch veränderten Pflanzen
In dieser Studie stehen pflanzenbauliche (im Falle der Kartoffel verarbeitungstechnische) Probleme der Landwirtschaft im Zentrum der Betrachtung, zu denen mit Hilfe der Gentechnik Lösungen gesucht werden oder solche bereits entwickelt wurden. In fünf Fallbeispielen (Unkrautbekämpfung bei Raps, Insektenbefall bei Mais, Rizomania-Befall bei Zuckerrübe, Kartoffel mit veränderter Stärkezusammensetzung und Mehltaubefall bei Wein) werden diese gentechnischen Lösungsansätze jeweils jenen der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft gegenübergestellt. Dabei werden die technische Umsetzbarkeit und die dabei bestehenden Schwierigkeiten analysiert. Es zeigt sich, dass in jedem der fünf Fälle, Lösungsansätze ohne den Einsatz von GVP existieren, die technisch und ökologisch machbar und entwicklungsfähig sind – seien es konventionelle Neuzüchtungen (z.B. Zuckerrübe, Wein, Kartoffel), verbesserte Verarbeitungsprozesse (z.B. Kartoffel) oder Standardmaßnahmen der konventionellen (z.B. Mais) oder der ökologischen Landwitschaft (z.B. Raps).