Der direkte und indirekte Energieverbrauch des Konsums der privaten Haushalte ist seit dem Jahr 2010 um 14,3 % zurückgegangen. Etwa 26,6 % des Energieverbrauchs des Konsums der privaten Haushalte entsteht im Ausland bei der Produktion von Gütern, die nach Deutschland importiert werden.
Eine ähnliche Entwicklung gibt es auch bei den CO₂-Emissionen bzw. dem CO₂-Gehalt der Güter. Insgesamt lagen die CO₂-Emissionen des Konsums privater Haushalte 2021 um 16,9 % unter dem Wert von 2010. Etwa 23,8 % der Emissionen sind durch die Produktion von Importgütern im Ausland entstanden.
Der Rohstoffeinsatz ist im Vergleich zu 2010 nichtzurückgegangen. Der Einsatz abiotischer Materialien (Erze, fossile Energieträger und sonstige Mineralien) ist seit 2010 um 2,1 % gesunken, bei der Biomasse hat es einen Anstieg um 3,0 % gegeben. Insgesamt wurden für den Konsum der privaten Haushalte 2021 ca. 659 Mio. t Rohstoffe eingesetzt.
In der Zusammenschau der drei Teilindikatoren ergibt sich ein durchwachsenes Bild: Während sich die CO₂-Emissionen und der Energieverbrauch insgesamt in die gewünschte Richtung entwickeln, bedarf es beim Rohstoffeinsatz weiterer Anstrengungen, um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen.