In einigen Jahren kann es zur Bildung großer Schwärme mit mehreren Millionen Halmfliegen kommen, die sich an Hausfassaden sammeln. Halmfliegen können dann in Massen auf Dachböden vorkommen, in Zwischenwänden, in Ritzen und Spalten von Häusern. Somit besteht auch die Gefahr, dass die Fliegen durch undichte Fenster oder Fassaden in das Gebäude gelangen. Im Herbst sehen Hauswände beim Anflug der Fliegen oft schwarz aus. Sie bevorzugen als Winterquartier meist über mehrere Generationen dieselbe Örtlichkeit, gern helle und hohe Gebäude, was für die Bewohner sehr unangenehm werden kann. Halmfliegen benötigen niedrige Temperaturen zum Überwintern. Bei Zimmertemperatur sterben sie schnell ab, was wiederum Speckkäfer und Schimmelpilze anziehen kann.
Es wurde auch beobachtet, dass Häuser die einmal befallen wurden, auch in darauffolgenden Jahren wieder bevorzugt angeflogen werden.
Gesundheitsrisiken für den Menschen sind keine bekannt. Auch Gebäudeschäden entstehen nicht durch die Fliegen. Wenn allerdings die Fliegen massenhaft in ein Haus eindringen, können sie Bewohnern sehr lästig werden und durch ihren Kot und abgestorbene Tiere zu Verschmutzungen führen.