Ergebnisse der KBU-Veranstaltung am 05.12.2017

<>

„500 Jahre Reformation – auch ein Thema für den Boden?“ – Eine Fachtagung der Kommission Bodenschutz beim UBA (KBU) in Kooperation mit der evangelischen und der römisch-katholischen Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten am 5. Dezember 2017 im Presse- und Besucherzentrum Berlin

Wie sieht die Praxis der kirchlichen Liegenschaftsverwaltung aus? Welche Prämissen bestehen aus Sicht der Kirche bei der nachhaltigen Bodennutzung vor dem Hintergrund des Schöpfungsgedankens? Welche Veränderungen der europäischen und deutschen Rahmenbedingungen brauchen wir, damit wir (Kirche, Gesellschaft und Politik) gemeinsam wirksamen Bodenschutz betreiben können? Spannende Vorträge und Diskussionen bot die Fachtagung der Kommission Bodenschutz beim UBA (KBU), die in diesem Jahr in Kooperation mit der evangelischen und der römisch-katholischen Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten durchgeführt wurde.
Der Einladung folgten Entscheidungstragende und Agierende aus der Politik, der Verwaltung, der Kirche sowie aus Gremien und Verbänden im Themenfeld Bodenschutz. Mit über 100 Teilnehmenden war die Veranstaltung sehr gut besucht. Besonders interessant und bereichernd empfanden die Tagungsgäste den Einblick in die kirchliche Praxis der Bodenbewirtschaftung vor dem Hintergrund, dass die Kirchen mit rund 600.000 Hektar zu den größten Besitzern von Agrarflächen in Deutschland gehören. Damit kann die Kirche einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Wertschätzung der nachhaltigen Landwirtschaft und zum Bodenschutz leisten.

Eine Zusammenfassung der Tagungsergebnisse finden Sie hier

Teilen:
Artikel:
Drucken Senden
Schlagworte:
 Bodenschutz  Liegenschaft  Bodenbewirtschaftung Agrarflächen  Kirche