Der Vergleich der Stoffgehalte im Blut zeigt, dass der mittlere Gehalt an Quecksilber im Blut und Urin sowie Cadmium- und Chrom im Urin in den neuen Bundesländern höher war. Dafür hat das UBA Anfang der 90iger im Urin der Erwachsenen der alten Länder eindeutig höhere Kupfer- und Cotininkonzentrationen (ein Nikotin-Abbauprodukt) gemessen. Offenbar rauchten die Raucherinnen und Raucher in Westdeutschland mehr, die Menschen waren Passivrauch stärker ausgesetzt oder es gab Unterschiede im Nikotingehalt der Zigaretten. Bei den Kindern fand das UBA im Osten eine höhere Quecksilber- und Cadmiumbelastung. Im Westen waren die Gehalte von Blei im Blut und Arsen im Urin höher.
Quelle: Umweltbundesamt
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