Bestandsgebäude Dessau-Roßlau soll treibhausgasneutral werden

Das moderne UBA-Gebäude mit der Fassade aus Holz und Glas winterlich verschneitzum Vergrößern anklicken
Die Wärmeversorgung des UBA-Hauptgebäudes Dessau-Roßlau soll weg von der Fernwärme aus Braunkohle.
Quelle: Martin Stallmann / Umweltbundesamt

Das Umweltbundesamt hat es sich zum Ziel gesetzt, seine Gebäude treibhausgasneutral zu betreiben. Für die Wärmeversorgung des Hauptgebäudes soll deshalb eine andere Lösung gefunden werden. Im Moment wird das Gebäude mit Fernwärme der Stadt Dessau-Roßlau versorgt, die mit Braunkohle erzeugt wird.

Warum eine Umstellung?

Um den Klimawandel zu bremsen, muss Deutschland treibhausgasneutral werden. Das UBA will dabei vorangehen und seine Dienstgebäude regenerativ und treibhausgasneutral mit Strom und Wärme versorgen.

Die Planung:

Ein wichtiger Schritt hin zu einem treibhausgasneutralen Betrieb ist die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes. Im Zuge der umfassenden Sanierung des Flachdaches wird auch die Bewertung der haustechnischen Anlagen vorgenommen. Dies vor dem Hintergrund, dass ein Großteil der regenerativen haustechnischen Anlagen auf dem Flachdach verbaut sind. So werden Lösungen gesucht, die das Gebäude für die Zukunft rüsten und möglichst treibhausgasneutral funktionieren. Variantenuntersuchungen werden durchgeführt, um die 17.700 Quadratmeter Nutzfläche umweltgerecht mit Wärme und Kälte zu versorgen. Bei den Planungen zum Bestandgebäude 1997 bis 2002 war es politisch gesetzt, das Gebäude mit Fernwärme zu versorgen und so die mit Bundesmitteln sanierten Stadtwerke als Energieversorger im Betrieb zu nutzen.

Die Beteiligten:

  • Nutzer: Umweltbundesamt (UBA)
  • Bauherr: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)
  • Baudurchführung: Landesbetrieb Bau-und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA) und Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt (MF LSA)