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K

Kolk

Örtlich begrenzte, durch Strömungsvorgänge hervorgerufene Vertiefung im Gewässerbett.


Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung

Kolmation

 Verstopfung oder Überdeckung des Porensystems des Gewässerbettes durch Schwebstoff- und Sedimentablagerungen.


Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung

Kombinierte oder kumulative Exposition/Wirkungen

Wirkung oder Exposition mehrerer Stoffe, die über denselben oder mehrere Pfade/Lebenszyklusschritte in dasselbe Umweltkompartiment gelangen. In REACH bezieht sich der Begriff "kombinierte Risiken" in der Stoffsicherheitsbeurteilung derzeit auf einzelne Stoffe im Sinne von aggregierten Expositionen, was hier nicht gemeint ist.

KomPass

Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung

Komplexbildner

Komplexbildner sind chemische Verbindungen, die mit Metallionen Chelatkomplexe bilden. Sie führen zu einer Maskierung von (unerwünschten) chemischen Eigenschaften von Metallionen.

Kongenere

Kongenere sind chemische Stoffe mit der gleichen chemischen Grundstruktur, aber mit einer unterschiedlichen Anzahl und Stellung von substituierten (gebundenen) Atomen (bei Dioxinen, Furanen und PCB sind es Chloratome). Kongenere können unterschiedliche chemische, physikalische und toxikologische Eigenschaften haben. Sie treten meist als Gemisch auf.

 

Konifere

Als Koniferen werden Nadelholzgewächse bezeichnet. Hierzu zählen beispielsweise Tannen, Fichten und Lärchen.

Konzentrationsszenario

Stellt die Entwicklung der Menge beziehungsweise Konzentration von Treibhausgasen und Aerosolen in der Atmosphäre dar. Da Treibhausgase und Aerosole unterschiedliche Verweilzeiten in der Atmosphäre haben, verläuft die Entwicklung von Emissionsszenarien und Konzentrationsszenarien nicht unbedingt parallel. Konzentrationsszenarien werden von Emissionsszenarien abgeleitet und dienen als Input für Klimamodelle und Klimaprojektionen.

Quelle: KomPass

Korngröße

Durchmesser einzelner Bodenpartikel im Sinne einer Korngrößenklassifikation (z. B. Ton, Schluff, Sand, Kies, Steine).


Quelle: DWA (2013): Begriffe in der Gewässermorphologie und im Flussbau

Koronaentladungen

Stromschwache Gasentladungen, die an Hoch- und Höchstspannungsleitungen bei lokal hohen elektrischen Feldstärken auftreten.