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Langzeittrends für Trifluoressigsäure in terrestrischen Umweltproben

Untersuchung von Pflanzenproben der Umweltprobenbank des Bundes (UPB) auf Trifluoressigsäure – Teil 2


Trifluoracetat (TFA) ist eine persistente und mobile Substanz. In archivierten Nadelproben der Umweltprobenbank des Bundes wurden zeitliche Trends von TFA-Gehalten in Nadeln der Gemeinen Fichte (Picea abies) und der Waldkiefer (Pinus sylvestris) gemessen. Die Proben stammen aus den Jahren 1985 bis 2022.

Der Bericht ergänzt die Zeitreihen in Blattproben von Laubbäumen (TEXTE 177/2021).

Die TFA-Gehalte der Nadelproben liegen im zwei- bis dreistelligen μg/kg-Bereich (bezogen auf Trockengewicht (TG)). Die höchsten TFA-Gehalte, bis zu 1000 μg/kg TG, wurden in Proben der Gemeinen Fichte gefunden. Für beide Baumarten konnte, analog zu den Laubblättern, ein statistisch signifikanter Anstieg der TFA-Gehalte innerhalb des Untersuchungszeitraums festgestellt werden.

Die Ergebnisse liefern einen weiteren Hinweis für einen deutlichen Anstieg der atmosphärischen TFA-⁠Deposition⁠ innerhalb der letzten Jahrzehnte in Deutschland.

Reihe
Texte | 09/2023
Seitenzahl
28
Erscheinungsjahr
Autor(en)
Finnian Freeling, Merle Käberich
Sprache
Deutsch
Verlag
Umweltbundesamt
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PDF ist barrierefrei
Dateigröße
1314 KB
Preis
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Schlagworte:
 Trifluoracetat  TFA  Trifluoressigsäure  Nadelbaum  Gemeine Fichte  Waldkiefer  Umweltproben  Zeitreihe