Chemikalien
Gutachten über die Entwicklung eines Prüfverfahrens zur Ermittlung von Mindestfixierzeiten von Holzschutzmitteln
Holzbauteile für konstruktive Anwendungen im Außenbereich werden in Deutschland vorwiegend in stationären Anlagen durch Kesseldruckimprägnierung und Trogtränkung mit Holzschutzmitteln imprägniert. Im Anschluss an diese Behandlung muss das eingebrachte Holzschutzmittel fixieren, d.h. dauerhaft an Holzbestandteile binden. Während der Fixierung muss insbesondere das Risiko einer Auswaschung durch Niederschläge vermieden werden, sowohl um die Wirksamkeit der eingebrachten Holzschutzmittel zu gewährleisten als auch um Emissionen in die Umwelt zu minimieren. Angaben zur erforderlichen Fixierdauer sind jedoch nur teilweise verfügbar und beruhen auf unterschiedlich gewonnenen Erfahrungen.