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Aalmuttern aus der Nordsee sind stark mit den bromierten Flammschutzmitteln PBDE belastet und überschritten die Umweltqualitätsnorm deutlich. Seit etwa 15 Jahren ist die Belastung im Jadebusen und der Meldorfer Bucht aber um 60 Prozent gesunken.

Polybromierte Diphenylether (PBDE) in Aalmuttermuskulatur

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Die Konzentrationen des bromierten Flammschutzmittels HBCDD in Aalmuttern aus dem niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Wattenmeer lagen weit unter der Umweltqualitätsnorm von 167 Mikrogramm pro Gramm Frischgewicht.

Hexabromcyclododecane (HBCDD) in Aalmuttermuskulatur

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Die Konzentrationen von PFOS in Aalmuttern aus dem niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Wattenmeer lagen weit unter der Umweltqualitätsnorm von 9,1 Mikrogramm pro Gramm Frischgewicht.

Perfluoroctansulfonat (PFOS) in Aalmuttermuskulatur

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Die Konzentrationen von Dioxinen und dioxinähnlichen Stoffen in Aalmuttern aus dem niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Wattenmeer lagen weit unter der Umweltqualitätsnorm von 0.0065 Mikrogramm WHO(2005)-Toxizitätsäquivalenten (TEQ) pro Gramm Frischgewicht.

Dioxine und dioxinähnliche Stoffe in Aalmuttermuskulatur

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Silbermöweneier von der schleswig-holsteinischen Insel Trischen waren meist etwas stärker mit Arsen belastet als Möweneier von der niedersächsischen Insel Mellum. Allerdings steigt die Belastung auf Mellum seit etwa 2006 deutlich (um 100 Prozent).

Arsen in Silbermöweneiern

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Die Muskulatur von Aalmuttern aus dem Jadebusen und der Meldorfer Bucht enthielt in den Jahren 1994 bis 2019 mindestens dreimal so viel Quecksilber, wie die Europäische Union in der Wasserrahmenrichtlinie für vertretbar hält.

Quecksilber in Aalmuttermuskulatur

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Miesmuscheln aus dem Jadebusen waren bis Anfang der 1990er Jahre stärker mit Quecksilber belastet als Muscheln aus dem Sylt-Römö- Watt. Seitdem ist die Belastung in Jadebusen um etwa 20 Prozent gesunken, während sie sich im Sylt-Römö-Watt kaum änderte.

Quecksilber in Miesmuscheln

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Miesmuscheln aus dem Jadebusen sind stärker mit Cadmium belastet als Muscheln aus dem Sylt-Römö-Watt. Die Cadmiumgehalte schwanken zwar zwischen den Jahren, ein eindeutiger Trend ist aber an keiner der beiden Probenahmeflächen zu erkennen.

Cadmium in Miesmuscheln

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Miesmuscheln aus dem Jadebusen sind stärker mit Blei belastet als Muscheln aus dem Sylt-Römö-Watt. Die Bleigehalte sind zwischen den Jahren 1992 und 2018 bei Eckwarderhörne im Jadebusen um etwa 30 Prozent gesunken, während sich bei Königshafen keine Abnahme zeigt.

Blei in Miesmuscheln

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Ein Schaubild mit dem Titel "Maßnahmenprogramm". Zu sehen sind zwei sich überschreitende Kreise. Diese sind mit "WRRL" und "Blaues Band" betitelt. Neben den Kreisen sind Ziele beschrieben. Neben dem Kreis "WRRL" steht: "Ziel: Erreichen des guten ökologischen Potentials/Zustandes", neben dem Kreis "Blaues Band" steht: "Ziel: Wiedervernetzung von Fluss, Ufer und Aue. Erhalt und Entwicklung wasser- und auengebundener Arten. Etablierunge eines Biotopverbunds entlang der Bundeswasserstraßen".

Abbildung 1

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Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n300701de