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Ist extensive Beweidung wichtig für den Artenschutz?

text_media_right draggable_disabled Flächennutzung, Bewirtschaftung Nein No

<p>Im Baustein „Umwelt und Landwirtschaft“ des UBA-Umweltatlas erfahren Sie, welche Bedeutung und Funktionen die Landwirtschaft in Deutschland hat, wie sie die Umwelt beeinflusst und zu welchen Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit sie führt. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Hebel Landwirtinnen*Landwirte für eine umweltgerechte Landwirtschaft haben und was die Politik unternimmt, um die Situation für die Umwelt und die Landwirtschaft zu verbessern. Und wir geben Ihnen Tipps, wie Sie durch eine nachhaltige Ernährung und durch nachhaltige Investitionen eine umweltgerechte Landwirtschaft unterstützen können.</p><p>Die Rubrik „Ursachen“ zeigt Ihnen, wie die Landwirtschaft durch Dünger, Pflanzenschutzmittel und Tierarzneien Einfluss auf Natur und Umwelt nimmt und wie sie die Landschaft durch die Nutzung und Bewirtschaftung der Flächen prägt.</p>

Ja, das ist sie! Denn extensiv bewirtschaftetes Dauergrünland ist in der Regel besonders artenreich und bietet Lebensraum für spezialisierte und seltene Arten. Jedoch befindet sich extensiv bewirtschaftetes Grünland häufig an Standorten mit mageren Böden oder steilen Hängen, die für die Landwirtschaft eher ungünstig sind. Es ist daher weniger ertragreich und somit weniger profitabel. Insbesondere früher extensiv genutztes Dauergrünland wird heute häufig nicht mehr bewirtschaftet und verbuscht oder wird sogar aufgeforstet. Als Folge gehen die artenreichen Offenland-Lebensräume im Dauergrünland verloren. Weidetiere sind und waren an diesen Standorten häufig Schafe oder Ziegen. Sie halten durch ihr Abgrasen die Grünlandflächen offen und erhalten die wertvollen Lebensräume.

Nicht selten war extensiv beweidetes Dauergrünland das Ziel der Wanderschäferei. Heute aber gibt es nur noch rund 1.000 Berufsschäfereien in Deutschland. Wie viele von ihnen Wanderschäferei betreiben ist unbekannt. Der Schafbestand hat sich seit den frühen 1990er Jahren etwa halbiert. In den vergangenen rund 10 Jahren war der Viehbestand bei Schafen (und Ziegen) stabil. Etwa 85 Prozent der Schafe in Deutschland haben Weidegang.

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