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Chemikalien

Chemikalien gehören zu den am stärksten regulierten Bereichen im Umweltschutz. Gleichwohl besteht immer noch Handlungsbedarf: Chronische Gesundheitsschäden durch Chemikalien in Innenraumluft, Gebrauchsgegenständen oder Nahrungsmitteln bleiben ein Thema. Pflanzenschutzmittel treffen nicht nur „Schadorganismen“ sondern auch viele Nützlinge. Biozide belasten die Gewässer. Arzneimittelrückstände in Böden und Wasser sind ein Risiko für die dort lebenden Organismen. Hormonelle Wirkungen von Stoffen beeinflussen die Fortpflanzungsfähigkeit von Pflanzen und Tieren. Und schließlich wirken die Stoffe nicht einzeln, sondern als Gemische auf die Umwelt – häufig addiert sich ihre Wirkung. Einige Schritte sind getan, aber der Weg zur Nachhaltigkeit in der Chemie ist noch weit.

Chemikalien, Wirtschaft | Konsum

Tipps von und für Kommunen: Schädlingsbekämpfung & Bautenschutz

Bank ohne Holzschutzmittel

Einige Kommunen testen schon heute Ideen für Schädlingsmanagement oder Materialschutz, mit denen sich die Nutzung von bioziden Chemikalien und damit ihr Einfluss auf die Biodiversität reduzieren lässt. In einem Projekt wurde in Kommunen untersucht, welche Ideen erfolgreich in der Praxis angewendet werden. Die begleitend erarbeitete Broschüre gibt praktische Tipps, die ausprobiert werden können.

Chemikalien, Landwirtschaft

Einsatz problematischer Pflanzenschutzmittel gestiegen

Honigbiene im Rapsfeld

Die Verkaufsmengen von Pflanzenschutzmitteln (Pestiziden) in der Landwirtschaft bleiben weiter hoch. Nach kurzfristig rückläufigen Verkaufszahlen in den Jahren 2018/2019 fragten Landwirtinnen*Landwirte im vergangenen Jahr wieder deutlich häufiger bestimmte problematische Wirkstoffe nach, etwa bienengefährliche Insektizide und grundwasserkritische Herbizide.

Chemikalien, Abfall | Ressourcen, Wasser

Erklärfilm: Alte Arzneimittel – ein Fall für die Tonne

Standbild aus dem Erklärfilm "Alte Medikamente richtig entsorgen"

Medikamente gelangen auf verschiedenen Wegen in die Umwelt und können Organismen und Ökosysteme belasten. Deshalb ist es wichtig, abgelaufene Arzneimittel umweltgerecht zu entsorgen.

Chemikalien

Chemikalien: Umwelt und Gesundheit besser schützen

mit einem Traktor werden Pflanzenschutzmittel auf einem Feld ausgebracht

Das Umweltbundesamt (UBA) dringt auf einen nachhaltigen Umgang mit Chemikalien. Auf der UBA-Transformationskonferenz am 30.11.2021 nennt es sechs wichtige Aspekte für ein Wirtschaften mit Chemikalien, das Gesundheit und Umwelt schützt. Dazu gehört bevorzugt unschädliche Stoffe zu verwenden, auch soll für Chemikalien Klimaneutralität erreicht werden, über den Lebenszyklus hinweg.

Chemikalien

Ein nachhaltiges Maß für chemische Intensität finden

Bisher bedeutet wirtschaftliche Entwicklung auch oft überproportionale Zunahme chemischer Intensität

Die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sind aus Sicht des UBA nur erreichbar, wenn Chemikalien im richtigen Maß eingesetzt werden. Die Risiken für Umwelt und Gesundheit müssen dafür global minimiert und die Chancen für die Gesellschaft weltweit in allen Bedürfnisfeldern maximiert werden. Mit diesem "Thought Starter" will das UBA das richtige Maß beim Einsatz von Chemikalien diskutieren.

Chemikalien

Neue Stofflisten für die Untersuchung von Bioziden in der Umwelt

eine junge Frau steht an einem Gebirgsfluss auf einem Felsen und entnimmt mit einer Teleskopstange eine Wasserprobe aus dem Fluss

Im Jahr 2017 hatte das UBA Empfehlungen zur Erhebung der Umweltbelastung mit Bioziden herausgegeben. Dabei wurden für verschiedene Eintragspfade in die Umwelt und Umweltkompartimente, wie Oberflächengewässer oder landwirtschaftliche Böden, Listen mit vermutlich relevanten und deshalb zu untersuchenden Bioziden erstellt. Diese Stofflisten wurden nun aktualisiert und um zwei neue Listen erweitert.

Chemikalien

Beschränkungsvorschlag für Bisphenol A: Erneute Konsultation

Detailfoto Stift kreuzt ein Feld an.

Alle Akteure, wie etwa betroffene Industrieverbände und Unternehmen, sind eingeladen, den Fragebogen zum Beschränkungsvorschlag für Bisphenol A (BPA) und Bisphenole mit ähnlicher Besorgnis (BosC) bis zum 22. Dezember 2022 auszufüllen. Die Beschränkung soll für die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung von BPA und BosC in der EU gelten.

zuletzt aktualisiert am
Chemikalien

REACH Weiterentwicklung

Erklärung des Begriffs REACH: Europäische Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe

Die folgenden Berichte sind das Ergebnis des Projekts "REACH Weiterentwicklung", das im Rahmen des Forschungsplans des BMU gefördert wird. Im Rahmen des Projekts werden verschiedene Aspekte der REACH-Verordnung und ihrer Umsetzung analysiert und Verbesserungsmöglichkeiten entwickelt, einschließlich möglicher Änderungen des Verordnungstextes und seiner Anhänge.

zuletzt aktualisiert am
Chemikalien

Neues Forschungsvorhaben „ZeroPM“ unter Beteiligung des UBA

ZeroPM Dreieck

Im Herbst 2021 wird das neue, europäische Forschungsprojekt „ZeroPM: Zero Pollution of Persistent, Mobile substances“ starten. Daran beteiligt sich auch das Umweltbundesamt. ZeroPM wird politische, technologische und marktwirtschaftliche Instrumente entwickeln, die die Verwendung von persistenten und mobilen Stoffen und deren Emission reduzieren, sowie Kontaminationen solcher Stoffe adressieren.

Chemikalien, Luft, Wasser, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Umweltschutz der Zukunft – UBA unterstützt EU-Aktionsplan

Parklandschaft in einer Stadt.

Umweltschutz in Europa braucht ein abgestimmtes Vorgehen verschiedener Regelungen und die Berücksichtigung aller Aspekte einer Umweltbelastung. Diese erkennen und priorisieren, schnell und vorsorgend reagieren, dafür die besten Maßnahmen auswählen, effektiv umsetzen und die Wirksamkeit kontrollieren – das sind die Schritte für den regulatorischen Umweltschutz der Zukunft.

Chemikalien, Landwirtschaft

Pestizideinsatz in Naturschutzgebieten kaum rechtlich reguliert

Ein Naturschutzgebiet wird mit einem entsprechenden Schild ausgewiesen.

Die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen in Schutzgebieten garantieren keinen ausreichenden Schutz vor dem Einsatz von Pestiziden. Das zeigt ein aktuelles Gutachten im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA). Das Gutachten untersucht exemplarisch die Schutzgebietsverordnungen der Bundesländer Sachsen und Niedersachsen.

Chemikalien

Nicht-extrahierbare Rückstände (NER)

Non-Extractable Residues Workshop (NER)

In Boden und Sediment wird während des Abbaus von Stoffen häufig die Entstehung nicht-extrahierbarer Rückstände (NER) beobachtet. Bislang gibt es keine allgemein akzeptierte Vorgehensweise, durch die das von den NER ausgehende Gefährdungspotential für die Umwelt bewertet werden könnte.

zuletzt aktualisiert am
Kurzlink: www.uba.de/t54de