Element 10: Verfahren zur Kommunikation und Kontrolle
Das Ziel ist es einen Prozess zur Kommunikation und zum Umgang mit dokumentierten Informationen mit Bezug zum EnMS einzurichten.
Das Ziel ist es einen Prozess zur Kommunikation und zum Umgang mit dokumentierten Informationen mit Bezug zum EnMS einzurichten.
Um eine fortlaufende Verbesserung der energiebezogenen Leistung zu ermöglichen, wird ein Prozess zur Messung, Aufbereitung und Auswertung von energierelevanten Daten implementiert. Dieser beruht auf einer Aufschlüsselung der Energieverbräuche durch Energiezähler, beispielsweise Hauptzähler und ergänzende Installation von Unterzählern.
Das Top-Management sollte folgende Fragestellungen genauer betrachten:
• Funktioniert das EnMS wie gewünscht?
• Wurden die erwarteten Ergebnisse erfüllt?
• Sind Anpassungen erforderlich?
• Müssen weitere Ressourcen dazu zur Verfügung gestellt werden?
Die energetische Bewertung ist ein wiederkehrender Prozess, der es dem Unternehmen ermöglicht, mehr darüber zu erfahren, wie sich der Energieeinsatz auswirkt und wie es die Effizienz, den Energieverbrauch und die Energienutzung beeinflussen kann. Das Hauptergebnis ist die Bestimmung der eingesetzten Energiearten und -mengen sowie der wesentlichen Energieeinsätze (SEUs).
Um die Umsetzung des EnMS zu ermöglichen, muss ein Energie-Team, bzw. ein/e Energiebeauftragte/r, eingesetzt werden sowie die Energieeffizienz und das EnMS in die Budgetplanung einbezogen werden.
Element 2 richtet sich an das Top-Management und beschreibt die zentralen Aufgaben und Verantwortungen im Rahmen des EnMS. Um die fortlaufende Verbesserung der energiebezogenen Leistung zu ermöglichen, muss das Top-Management die Ressourcen für ein Energie-Team zur Verfügung stellen und die Umsetzung der maßgeblichen EnMS-Maßnahmen sicherstellen.
Das Ergebnis der Arbeiten zu diesem Element ist die Bestimmung und Berücksichtigung von internen und externen Themen, die in Bezug auf die Wirksamkeit des Energiemanagements relevant sind. Hierbei geht es insbesondere um die Verbesserung der energiebezogenen Leistung sowie die Berücksichtigung rechtlicher Anforderungen.
Angesichts der fortschreitenden Klimakrise wollen viele Unternehmen in absehbarer Zeit klimaneutral wirtschaften. Damit Maßnahmen und Initiativen einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten und glaubwürdig sind, ist ein systematisches Klimamanagement von zentraler Bedeutung. Ein aktueller UBA-Bericht macht hierfür konkrete Vorschläge.