Dezibel und Pegelsummation

Dezibel ist eine nach Alexander Graham Bell benannte Hilfsmaßeinheit zur Kennzeichnung von Pegeln. Diese logarithmische Größe wird vor allem in der Akustik und allgemein in der Technik angewendet.

In der Akustik ist es üblich, den Schalldruckpegel in Dezibel (dB) anzugeben. Die Dezibelskala ist logarithmisch aufgebaut. Das hat den großen Vorteil, dass der große Wahrnehmungsbereich des Gehörs von 0 dB (Hörschwelle) bis 130 dB (Schmerzgrenze) beschrieben werden kann. Es bedeutet aber auch, dass für Dezibelwerte nicht die einfachen Rechenregeln gelten, sondern auch mit Logarithmen gerechnet wird. Addiert man die Schallpegel, so ergibt 50 dB plus 50 dB nicht 100 dB, sondern 53 dB. Das heißt, verdoppelt oder halbiert man die Anzahl gleicher Schallquellen, entspricht dies einer Erhöhung oder Verminderung des Schallpegels um drei dB.

In der Regel wird die Angabe in dB um Angaben zur Frequenzbewertung ergänzt. Die frequenzabhängige Empfindlichkeit des Gehörs wird international fast ausschließlich über die Bewertungskurve „A“ abgebildet, der entsprechende Pegelwert wird in dB(A) angegeben.

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Schlagworte:
 Dezibel  Akustik  Frequenzbewertung  Schalldruckpegel