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Die pestizidfreie Kommune – Umweltbildung am Beispiel von Bestäubern und Initiierung umweltpolitischer Maßnahmen über die Aktivierung von BUND-Gruppen

Die pestizidfreie Kommune: der BUND nutzt seine vielfältigen Mitgliederstrukturen, um das Bewusstsein über die Auswirkungen von Pestiziden in den Gemeinden und unter den Bürgerinnen und Bürgern deutlich zu erhöhen. Im Zentrum sollen die durch Pestizide stark bedrohten Bestäuber (Bienen und Schmetterlinge) stehen. Über die Aktivierung regionaler BUND-Gruppen sollen umweltpolitische Maßnahmen in den Gemeinden angeregt und somit zur Pestizidreduktion beigetragen werden.

Pestizide beeinträchtigen die Biodiversität – auch im kommunalen Bereich und im Kleingarten und nicht nur in der Landwirtschaft. Hierdurch geht den Menschen ein wichtiger Naherholungsraum verloren.

Der BUND hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein über die Auswirkungen von Pestiziden in der Gemeinde (Verwaltung und BürgerInnen) deutlich zu erhöhen und somit zur Reduktion des Pestizideinsatzes beizutragen. Im Zentrum der Öffentlichkeitsarbeit sollen die Bestäuber stehen, vor allem die Wild- und Honigbienen sowie die Schmetterlinge.

Hierzu sollen bereits existente Materialien des BUND um die Pestizidproblematik erweitert werden und neue Kommunikationsmittel hinzukommen (Broschüren, Faltblätter, Postkarten, Infotische, Medienaktionen/Events Vorträge, Führungen, etc.). Diese sollen über die föderale Struktur des BUND an seine 2.000 Kreis- und –Ortsgruppen verteilt werden und zu vielfältigen Maßnahmen der Pestizidreduktion und des naturfreundlichen Verhaltens anregen. Auf einer interaktiven Karte im Internet werden alle Aktivitäten der verschiedenen Akteure eingetragen und beschrieben. Sowohl pestizidfreie Kommunen und Baumärkte als auch die Anlage eines Blühstreifens oder eine Ausstellung im Gemeindesaal sollen vermerkt werden.

So wird die Breite der Aktivitäten sichtbar und die Akteure können sich untereinander austauschen. Mehr Menschen und weitere Zielgruppen können somit begeistert und zum Mitmachen animiert werden. Zusätzlich sollen über die Aktivierung regionaler BUND-Gruppen umweltpolitische Aktivitäten der Kommunen/Gemeinden angeregt werden. Dafür werden Materialien entwickelt (Muster-Pressemitteilungen, Unterschriftenlisten, Anträge für den Gemeinderat sowie Briefe an regionale Politiker) und den Kreis- und Ortsgruppen für die eigene politische Arbeit vor Ort zur Verfügung gestellt.

Ziel ist es, die Anzahl der pestizidfreien Kommunen zu erhöhen, umweltpolitische Aktivitäten anzuregen und Menschen für naturnahes Gärtnern ohne Pestizide zu begeistern.

Thema (Bereich)
Umweltbildung, Umweltbewusstsein und Umweltberatung
Antragsteller
BUND - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Laufzeit
bis
Fördersumme
100.000 €

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Links

Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n61756de