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Bekämpfung der Entstehung von Antimikrobieller Resistenz (AMR) in die Umwelt

Ziel des Projektes ist es, die Freisetzung von Arnzeimitteln in die Umwelt zu minimieren und die Verbreitung von Antimikrobieller Resistenz (AMR) zu verringern.

Das oberste Ziel ist der Schutz der Umwelt und der Gesundheit des Menschen.

Unterziel 1: Eine verbesserte EU-Strategie für die Verringerung der Verschmutzung durch Arzneimittel wird erarbeitet und umfasst konkrete Aktionen zum Begrenzen von Humanarzneimittelrückständen in der Umwelt und der Verbreitung von AMR. Diese Strategie sollte auf den existierenden UBA-Positionen basieren (die Umweltbelange in die Nutzen-Risiko-Analyse einbeziehen und für die Erarbeitung eines Systems zur Bewertung der Umweltrisiken von existierenden Arzneimitteln eintreten).

Unterziel 2: Es ist eine wachsende politische Unterstützung und Dynamik für das Angehen der Themen „Arzneimittel in der Umwelt“ und „AMR“ auf der EU- und globalen Ebene vorhanden (insbesondere während des gesamten EU-Gesetzgebungs- und SAICM-Prozesses).

Unterziel 3: Es gibt ein zunehmendes Eintreten auf der Ebene der Mitgliedstaaten, das Thema der Umweltaspekte von AMR und der Ausbreitung resistenter Infektionen hervorzuheben.

Unterziel 4: Es besteht ein intensiverer Dialog und Austausch über bewährte Verfahren hinsichtlich der wirksamen Umsetzung von Maßnahmen zum Verringern des Risikos von AMR auf der Ebene eines Mitgliedstaats und der EU für alle Stakeholder (politische Entscheidungsträger, Krankenhäuser und Gesundheitssysteme, lokale und regionale Behörden, nationale Ministerien, NGOs und Privatunternehmen).

Unterziel 5: Es liegt ein gesteigertes Bewusstsein der Patienten über die Umweltwirkungen von Arzneimitteln in der Umwelt und die sich durch die Verbreitung von AMR ergebenden Risiken vor, und zwar durch das Gestalten der Verbrauchsmuster und eine informierte, auf den Erfordernissen des Patienten beruhenden Entscheidungsfindung.

Unterziel 6: Es ist eine Zunahme bei der Berichterstattung über PiE und AMR in der Presse in ganz Europa zu verzeichnen. PiE wird in den Gesundheitsmedien mit immer mehr Nachdruck hervorgehoben und über AMR sowie PiE wird in den Umweltschutz-Medienkanälen Bericht erstattet. Gleichzeitig gibt es eine bessere Aufklärung der Öffentlichkeit für diese Themen aufgrund der Berichterstattung in Mainstream-Medienkanälen auf nationaler und europäischer Ebene.

Thema (Bereich)
Nachhaltigkeit, Agenda 21, Umweltbildung, Umweltbewusstsein und Umweltberatung
Antragsteller
Health Care Without Harm Europe (HCWH Europe)
Laufzeit
bis
Fördersumme
138.877 €

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Links

Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n73572de