"Vom Was zum Wie"

Verdorrter Waldzum Vergrößern anklicken
Abgeholztes Waldstück
Quelle: Jaana Prüss

Der Vortrag "Vom Was zum Wie - Prädisziplinarität als Baustein gesellschaftlichen Wandels" stellt am 28. Oktober von 15:00 – 17:00 Uhr im Umweltbundesamt, Dessau Fragen zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

In wissenschaftlichen und politischen Diskussionen zu Fragen der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft kristallisiert sich zunehmend die Einsicht heraus, dass Lösungsansätze, die nur auf das „Was“ gerichtet sind – z.B. notwendige Veränderungen von Produktions- und Konsummustern – zu kurz greifen. Vielmehr braucht es auch Antworten und Lösungsansätze, die das „Wie“ des gesellschaftlichen Wandels betreffen. Vor diesem Hintergrund hat das in Berlin ansässige und.Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V. (und.Institut) begonnen, »Prädisziplinarität« als notwendige Erweiterung inzwischen weithin anerkannter inter- und transdisziplinärer Ansätze zu erkunden. Prädisziplinarität beinhaltet im Kern ein erweitertes Verständnis von Kunst, aber ebenso von Wissenschaft, das versucht, die Trennung in Theorie und Praxis zu überwinden. Diesen Ansatz und die sich daraus ergebenden neuen Erkenntnismöglichkeiten und -qualitäten möchte Dr. Hildegard Kurt in einem kurzen Vortrag mit anschließender Diskussion dem UBA und Interessierten aus dem UBA-Umfeld vorstellen.

Zum Vortrag laden wir Sie und Ihre Begleitung herzlich ein.

Wann: Mittwoch, 28. Oktober 2015, 15 - 17 Uhr
Wo: Ausstellungsraum im Umweltbundesamt, Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau

Weitere Informationen

Dr. Hildegard Kurt ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Mitbegründerin des in Berlin ansässigen und.Instituts für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V. Einst Pionierin in Sachen Kultur und Nachhaltigkeit, verbindet sie derzeit theoretisch wie auch in Praxisformaten das erweiterte Verständnis von Kunst - "jeder Mensch ein Künstler" (Beuys) - mit dem Paradigma Lebendigkeit. Zu ihren jüngsten Publikationen zählen das Buch Die rote Blume. Ästhetische Praxis in Zeiten des Wandels (mit Shelley Sacks, 2013) sowie Lebendigkeit sei! Für eine Politik des Lebens. Ein Manifest für das Anthropozän (mit Andreas Weber, 2015). 

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Schlagworte:
 Kunst und Umwelt