Umweltfreundliche Beschaffung
Die öffentliche Hand kauft im Jahr für rund 500 Milliarden Euro ein – von Bleistiften bis zu Bussen für den öffentlichen Personennahverkehr. Diese erhebliche Nachfragemacht lässt sich bewusst nutzen, um Umweltbelastungen zu reduzieren, das Angebot umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen zu verbessern oder die Markteinführung innovativer umweltfreundlicher Produkte gezielt zu unterstützen.
Umweltfreundliche Beschaffung
Neue Informationsplattform "Kommunaler Kompass"
Mit dem „Kommunalen Kompass“ können sich kommunale Beschaffungsverantwortliche über gesetzliche Regelungen informieren, die sie bei einer nachhaltigen Beschaffungspraxis in ihrem Bundesland beachten müssen. Außerdem erfahren sie, welche Kommunen in ihrer Nähe in diesem Bereich bereits aktiv sind.
Recyclingpapier – Eine gute Alternative zu Frischfaserpapier
Bedenken gegenüber Recyclingpapier gibt es immer noch, beispielsweise wegen des Weißegrades oder der Haltbarkeit. Berechtigt sind sie nicht mehr.
Allianz für nachhaltige Beschaffung setzt Arbeit fort
Die Arbeit der Allianz für nachhaltige Beschaffung wird im Jahr 2015 besonders geprägt von der nationalen Umsetzung der drei neuen EU-Richtlinien zum Vergaberecht, die bis zum April 2016 erfolgt sein muss. Bei der Auftaktsitzung wurde die Fortsetzung der Arbeit aller Expertengruppen beschlossen.
Reform des deutschen Vergaberechts
Am 7. Januar 2015 hat das Bundeskabinett Eckpunkte zur Reform des deutschen Vergaberechts verabschiedet. Auf dieser Basis wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Frühjahr 2015 einen Referentenentwurf zur gesetzlichen Umsetzung der Reform vorlegen.
Jahresbericht 2014 der Allianz für nachhaltige Beschaffung
Die Allianz für nachhaltige Beschaffung hat auch im Jahr 2014 ihre Arbeit erfolgreich fortgesetzt. Dabei war das Jahr insbesondere geprägt vom Inkrafttreten der drei neuen EU-Richtlinien zum Vergaberecht im April 2014.
Grüne Waren & Dienstleistungen bewerben: So geht´s
Immer mehr Kundinnen und Kunden achten bei Produkten auch auf die Umweltverträglichkeit. Wie können und dürfen Unternehmen auf die Umweltvorteile ihres Angebotes hinweisen? Wann etwa darf ein Produkt als „wassersparend“ oder „recyclingfähig“ bezeichnet werden?
Schulungen zur nachhaltigen Beschaffung
Die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB) bietet eintägige Schulungen zur nachhaltigen Beschaffung an. Zielgruppen sind Beschäftigte des Bundes, der Länder und der Kommunen, aber auch kommunaler Unternehmen sowie der Hochschulen, Kirchen und anderer Institutionen, die mit der öffentlichen Auftragsvergabe betraut sind.
Umweltfreundliche Beschaffung: Stadtstaaten und NRW Vorreiter
Die öffentliche Verwaltung soll bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen auch auf Umweltkriterien achten. Doch längst nicht alle deutschen Bundesländer haben verbindliche, umfassende und praxistaugliche Regelungen hierfür geschaffen.