Deutsche Badegewässer sind sauber
98 Prozent der Badegewässer in Deutschland erfüllten 2017 die Qualitätsanforderungen der EG-Badegewässerrichtlinie.
Im Zentrum unserer Arbeit steht der Schutz der menschlichen Gesundheit vor unerwünschten Einwirkungen aus der Umwelt. Wir forschen und vergeben Forschungsaufträge, um Erkenntnisse über Herkunft und Ausmaß von gesundheitlich relevanten Umweltbelastungen zu gewinnen. Dabei ist der fachübergreifende Ansatz besonders wichtig. Die verschiedenen Bereiche der Hygiene, der Medizin, der Natur- und Sozialwissenschaften und der Epidemiologie arbeiten hier zusammen: Sie analysieren, wie stark die Schadstoffbelastungen des Körpers sind und kombinieren dieses Wissen mit Daten der Verunreinigung von Wasser, Boden und Luft. Die Ergebnisse fließen bundesweit in die Praxis ein und werden fortlaufend in die Normsetzung und Regulierung auf nationaler und internationaler Ebene eingebracht.
98 Prozent der Badegewässer in Deutschland erfüllten 2017 die Qualitätsanforderungen der EG-Badegewässerrichtlinie.
Bettwanzen galten in Deutschland als nahezu ausgerottet, doch die kleinen Blutsauger breiten sich auch hierzulande wieder aus. Als Hauptursachen gelten der Tourismus und Handel sowie zunehmende Resistenzen der Tiere gegen chemische Insektizide.
Pollenbelastungen und damit auch die Zahl der durch Pollen ausgelösten Allergien werden im Zuge des Klimawandels sehr wahrscheinlich zunehmen. Ausgabe 01/2018 der Zeitschrift UMID erläutert Zusammenhänge und berichtet über Aktivitäten aus den Bereichen Monitoring, Bekämpfung und Information. Weitere Themen: Hitzeaktionspläne, die Anwendung optischer Strahlung in der Kosmetik, Belastung durch PCB.
Statistisch etwa 6.000 vorzeitige Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Matt-weiße Wandfarben können ab sofort nur noch dann den Blauen Engel erhalten, wenn sie nicht mit den Konservierungsmitteln Methylisothiazolinon (MIT) und Chlormethylisothiazolinon (CIT) konserviert sind. Das hat die Jury des Umweltzeichens Blauer Engel in einem Moratorium beschlossen. Hintergrund sind mögliche allergische Reaktionen.
Gesundheitsbezogene Umweltbeobachtung ist ein Instrument für die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesundheit. Biologische und soziologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern wurden in der umweltbezogenen Gesundheitsforschung bisher kaum berücksichtigt. Um diese Lücke zu schließen beteiligt sich das UBA an einem neuen, innovativen, interdisziplinären Forschungsprojekt.
EU soll Arzneimittel nachträglich bewerten - Internet-Portal zu Tierarzneimitteln für Landwirte und Veterinäre gestartet
Schimmel ist eines der häufigsten Probleme in Innenräumen. Wird er nicht beseitigt, kann er Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Asthma auslösen oder verstärken und zu allergischen Reaktionen führen. Der überarbeitete und aktualisierte Schimmelleitfaden des Umweltbundesamts zeigt den richtigen Umgang mit Schimmel auf: vorbeugen, aufspüren und was bei Schimmelbefall in der Wohnung zu tun ist.
Antibiotikaresistenzen sind ein gravierendes Problem für Umwelt und Gesundheit. Der aktuelle UMID – Umwelt + Mensch Informationsdienst stellt in einem Schwerpunkt aktuelle Diskussionen zum Thema vor. Weitere Beiträge informieren, wie Resistenzen in den Bereichen der Lebensmittelkette und der Humanmedizin überwacht werden. Die Onlineversion des UMID ist kostenfrei.
Im Juni 2017 fand im Bundesumweltministerium das Fachgespräch „Leitlinien und Handlungsempfehlungen für mehr Umweltgerechtigkeit“ statt. Vertreterinnen und Vertreter von Umweltverbänden und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen, des Bundes, der Länder und Kommunen diskutierten über ein gemeinsames Agenda-Setting und prioritäre Handlungsfelder. Die Dokumentation ist nun online verfügbar.
Der EU-Grenzwert (Jahresmittelwert) für die Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) in der Außenluft beträgt 40 µg/m³ – der Arbeitsplatzgrenzwert ist mit 950 µg/m³ wesentlich höher. Ein Arbeitsplatzgrenzwert ist ein Wert für die zeitlich begrenzte Belastung gesunder Arbeitender, während durch NO2 in der Außenluft auch empfindliche Personen rund um die Uhr betroffen sein können.
Ob Plüschtier, Holzeisenbahn oder Gummiball – ab sofort können Spielzeughersteller ihre Produkte mit dem neuen Umweltzeichen „Blauer Engel für Spielzeug“ auszeichnen lassen. Vorbildlich müssen die Produkte nicht nur in Sachen Schadstoffgehalt sein. Auch auf soziale Arbeitsbedingungen bei der Rohstoffgewinnung und in den Endfertigungsstätten wird Wert gelegt.