Wo lagern wir alte Elektro-Geräte?
Wer Abfälle richtig trennt, schont wertvolle Ressourcen und unterstützt den Klimaschutz. Mit dem übersichtlichen 5-Kammer-System wissen Sie genau, was in welche Tonne gehört – und worauf bei besonderen Abfällen wie Batterien, Elektrogeräten oder Textilien zu achten ist. Unsere Umwelttipps helfen dabei, Abfälle korrekt zu entsorgen und Abfall von vornherein zu vermeiden.
2022 erschüttert Russlands völkerrechtswidriger Krieg gegen die Ukraine und eine daraus resultierende Energiekrise Deutschland. Ein Fischsterben in der Oder gibt Rätsel auf. Die gute Nachricht: Kleiner Elektroschrott kann ab sofort auch im Supermarkt abgegeben werden – so soll die Recyclingquote erhöht werden. Außerdem legt das UBA einen Vorschlag für eine ökologische Mehrwertsteuer-Reform vor.
Egal ob Waschmaschine, Fernseher, Handy oder Fernbedienung – alle Elektroaltgeräte enthalten wertvolle Rohstoffe. Durch die richtige Entsorgung können sie recycelt werden. Das trägt zu Sicherung der Rohstoffversorgung in Deutschland bei und schont Umwelt und Klima.
Ab dem 1. Januar 2022 gilt das geänderte Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG): Neue Rücknahmestellen für Elektro- und Elektronik-Altgeräte, bessere Information für Verbraucher*innen und einheitliche Sammelstellenlogos sollen die Altgeräterückgabe weiter vereinfachen. Zum Beispiel müssen ab dem 1. Juli 2022 auch die meisten Lebensmitteldiscounter Altgeräte zurücknehmen.
Um das Recycling von Edel- und Sondermetallen zu erhöhen, kommt eine Studie für das Umweltbundesamt zu dem Schluss, dass Ausbau- und Verwertungspflichten sowie Informationspflichten für Altgeräte und Motoren mit Neodym-Magneten sowie Altfahrzeug-Elektronik zweckmäßig sein können. Auch Bündelungs-Workshops und rechtliche Anpassungen zur Langzeitlagerung von Sondermetallen werden empfohlen.
2005 bezieht das UBA seinen neuen Hauptsitz in Dessau. Das Kyoto-Protokoll und die EU-Ökodesign-Richtlinie treten in Kraft. In Montreal ist Weltklimakonferenz. In Deutschland wird die EG-Umgebungslärmrichtlinie umgesetzt, das Elektro- und Elektronikgerätegesetz tritt in Kraft und das Deponieren unbehandelter Siedlungsabfälle endet. Die UN-Dekade zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung beginnt.
Im Durchschnitt fallen jährlich 22 Kilogramm Elektroschrott pro Person an, doch nur 45 Prozent davon werden auch ordnungsgemäß zurückgegeben. Auf diese Weise gehen große Mengen wertvoller Rohstoffe, die recycelt werden könnten, verloren. Darum startete am 14. November eine bundesweite Aufklärungskampagne der stiftung ear, die vom Bundesumweltministerium und dem UBA unterstützt wird.