Dienstag, 04.07.2023, 18 Uhr // Ausstellungseröffnung
Wo: Umweltbundesamt, Wörlitzer Platz 1, Dessau-Roßlau
Begrüßung durch Dr. Lilian Busse (Vizepräsidentin des Umweltbundesamtes) und Dr. Barbara Steiner (Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau), Einführung in die Ausstellung durch die Kuratorin Lena Reisner und Gespräch zwischen der Künstlerin Antje Majewski und Fotini Mavromati (Kunstbeauftragte des Umweltbundesamtes)
Montag, 4.9.2023, 11:30 Uhr // Apfelbaumpflanzung auf dem Gelände des Umweltbundesamtes anlässlich der Einweihung des Erweiterungsbaus
Wo: Umweltbundesamt, Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau
Eine konzeptuelle Vorgabe des Projektes ist, an jedem Ort, an den die Ausstellung reist, immer auch Apfelbäume zu pflanzen. So kamen im Laufe der Jahre rund 300 Apfelbäume in den Boden. Auch auf dem Gelände des Umweltbundesamtes und an anderen Orten in Dessau werden im September und Oktober mehrere Apfelbäume gepflanzt.
Donnerstag, 28.9.23, 17:30–20 Uhr // Workshop Fermentation mit Apfel. Kochen und haltbar machen mit Produkten der Urbanen Farm
Wo: Volkshochschule Dessau-Roßlau, Erdmannsdorffstr. 3, 06844 Dessau-Roßlau
Dass man mit Äpfeln viel mehr machen kann, als Apfelmus, Kuchen oder Kompott, darum geht es in diesem Workshop. Wir nutzen die Technik der Fermentation und probieren verschiedene Varianten, den Geschmack des Apfels zu konservieren: als Cidre und als Apfelessig oder als eingelegte Früchte für einen winterlichen Snack.
Kursgebühr: 12,90 € (plus Materialkosten in Höhe von 10,00 €)
Anmeldung: Förderverein Urbane Farm Dessau e.V.; kontakt@urbane-farm.de
Donnerstag, 5.10.23, 15–18 Uhr // Fahrrad-Exkursion zu Wildapfelbäumen in der Elbaue mit dem Förder- und Landschaftspflegeverein Biosphärenreservat Mittelelbe e.V.
Wo: Treffpunkt Kornhaus Dessau, Kornhausstraße 146, 06846 Dessau-Roßlau
Im Gegensatz zu Kulturapfelbäumen wurden Wildapfelbäume nicht durch Züchtung verändert. Für Insekten gelten sie als wertvolle Nährgehölze und ihre säuerlichen Früchte eignen sich gut zur Herstellung von Gelee. Diese Fahrradtour führt durch die Hartholzauenwälder des Biosphärenreservats Mittelelbe, die sich durch ein erhöhtes Vorkommen von Wildobst auszeichnen. Von circa 52 Arten innerhalb der Gattung Malus, die in der gemäßigten Zone der nördlichen Halbkugel verbreitet ist, ist der Wildapfel, der auch als Holzapfel bezeichnet wird, die einzige in Mitteleuropa heimische Art. Sie ist selten und stark gefährdet.
Donnerstag, 19.10.23, 15–17 Uhr // Exkursion zur Streuobstwiese im Georgium gemeinsam mit dem Förder- und Landschaftspflegeverein Biosphärenreservat Mittelelbe e.V.
Wo: Treffpunkt Schloss Georgium, Puschkinallee 100, 06846 Dessau-Roßlau
Streuobstwiesen sind Orte der Artenvielfalt und prägen unsere Landschaftsbilder. Viele der alten Landobstsorten, die im heutigen Handel kaum zu finden sind, sind hier noch erhalten. Hochstammobstbäume insbesondere im höheren Alter bieten vielen Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Lebensraum. Allein in Sachsen-Anhalt wurden auf zehn Streuobstwiesen 3627 Arten nachgewiesen, dabei sind viele weitere Artengruppen noch zu untersuchen. Im Anschluss an die Exkursion und ein gemeinsames Äpfel-Sammeln geht es weiter mit einem Programm im Umweltbundesamt. Dazu gehören eine Apfelsortenausstellung und Verkostung von Apfelsorten. Es gibt Apfelsaft von regionalen Streuobstwiesen, interessierte Baumpat*innen erhalten junge Holzapfelbäume (Malus sylvestris) und es wird ein gemeinsames Apfelornament gelegt.
Freitag, 20.10.23, 11–15 Uhr // Apfelbaumpflanzungen mit Urbane Farm, VolksSolidarität 92 Dessau/Roßlau e.V. und Stiftung Bauhaus Dessau
Wo: 11 Uhr >> Pflegeheim Haus Elballee VolksSolidarität 92 Dessau/Roßlau e.V., Elballee 59, 06846 Dessau-Roßlau; 12 Uhr >> Urbane Farm Solawi-Gärtnerei Waldersee, Birnbaumweg 32, 06844 Dessau-Roßlau; 14 Uhr >> Stahlhaus Dessau, Südstraße, 06849 Dessau-Roßlau
Eine konzeptuelle Vorgabe des Projektes ist, an jedem Ort, an den die Ausstellung reist, immer auch Apfelbäume zu pflanzen. So kamen im Laufe der Jahre rund 300 Apfelbäume in den Boden. Auch auf dem Gelände des Umweltbundesamtes und an anderen Orten in Dessau-Roßlau werden im September und Oktober mehrere Apfelbäume gepflanzt.
Freitag, 20.10.23, 18–21 Uhr // Freitagsgruppe: Leben mit dem Apfelbaum? // Vortrag + Film + Diskussion + Chor + Essen und Trinken
Wo: Bauhaus Museum Dessau, Gropiusallee 38, 06846 Dessau-Roßlau
Die fünfte Ausgabe ihres monatlichen Formates widmet das Bauhaus Museum Dessau dem Apfel und damit verbundenen Fragen der Biodiversität. Obwohl biologische Vielfalt die Grundlage stabiler Ökosysteme bildet, gilt sie in Landwirtschaft und Handel oft als ein Störfaktor. Wie könnte eine Landwirtschaft aussehen, die nicht nur vom Menschen, sondern von den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Pflanzen ausgeht? Wilde Apfelwälder in Kasachstan bestehen aus Millionen unterschiedlichen Individuen und noch im 19. Jahrhundert gab es in Europa über zehntausend Sorten. Bis heute wurden diese in der Züchtung und im Anbau auf wenige reduziert, die jeweils unterschiedlichen Anforderungen entsprechen. Von süß bis herb, von früh bis lagerfähig, von Saftäpfeln bis Kuchenäpfeln werden weltweit nur noch circa zehn Sorten in großen Mengen angebaut und vermarktet. Weil diese Sorten sich nicht mehr weiterentwickeln und an Schädlinge anpassen können, werden sie selbst im ökologischen Anbau immer mehr Pflanzenschutzmitteln ausgesetzt. Welche Wege führen aus diesem Dilemma heraus? Die Freitagsgruppe führt historisches Wissen und aktuelle Trends für einen Obstbau mit wenig oder keinem Pflanzenschutz zusammen und diskutiert Wege für mehr Vielfalt und eine Ökonomie der Nähe.
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