Neue Leitfäden für umweltfreundliche Beschaffung
Für Staubsauger, Hygienepapiere, Ordner sowie andere Produkte aus Recyclingkarton hat das Umweltbundesamt neue Leitfäden für die umweltfreundliche öffentliche Beschaffung herausgegeben.
Die derzeitige Wirtschaftsweise untergräbt die Fundamente unseres Wohlstands, denn sie zerstört die natürlichen Grundlagen des Wirtschaftens. Ressourcenübernutzung und Klimawandel sind prominente Beispiele. Green Economy, nachhaltige Produktion und nachhaltiger Konsum lauten daher die übergeordneten Ziele im Themenfeld Wirtschaft und Konsum.
Für Staubsauger, Hygienepapiere, Ordner sowie andere Produkte aus Recyclingkarton hat das Umweltbundesamt neue Leitfäden für die umweltfreundliche öffentliche Beschaffung herausgegeben.
Bei der Produktion von Dekorpapieren, etwa für Möbelfronten oder Laminat in Holzoptik, können wertvolle Ressourcen und Energie gespart werden: durch die Umstellung vom Tiefdruck-Verfahren auf Digitaldruck. Dies demonstriert ein nun abgeschlossenes Projekt des Umweltinnovationsprogramms.
Unter dem diesjährigen Motto „Für eine starke europäische Kreislaufwirtschaft“ gewann die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde in der Kategorie Öffentliche Verwaltung. Die Wiegel Verwaltung GmbH & Co KG erhielt einen Ehrenpreis für ihr Engagement.
Internationale Konferenz berät über Konzept der planetaren Belastungsgrenzen (Planetary Boundaries).
Die meisten Elektrogeräte werden immer kürzer genutzt – auf Kosten der Umwelt. Denn für die Produktion neuer Modelle werden wertvolle Edelmetalle und Energie benötigt, die nicht durch Innovationen wie einen geringeren Energieverbrauch der Geräte ausgeglichen werden. Das UBA hat nun Politikempfehlungen verfasst, die es in die europäischen Diskussionen zum Kreislaufwirtschaftspaket einspeist.
Fast 20 Tonnen Chemikalien jährlich sollen in der Holder GmbH Oberflächentechnik in Süddeutschland demnächst eingespart werden: Indem Aluminiumbauteile, bevor sie beschichtet werden, mit Ultraschall statt mit Lösemitteln entfettet werden. Das Umweltinnovationsprogramm fördert die neue Anlage.
Die Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG, europäischer Marktführer bei Keilriemen, möchte die Ausweitung seiner Produktion nicht mit einem deutlichen Anstieg ihres Energieverbrauchs einhergehen lassen. Für ihre Prüfstände am Produktionsstandort Höxter entwickelte sie deshalb ein innovatives Gesamtkonzept. Das Umweltinnovationsprogramm unterstützt bei der Realisierung.
Mit Ökostrom kann die öffentliche Hand aktiv die Energiewende fördern. Eine nun aktualisierte Arbeitshilfe des Umweltbundesamtes hilft bei der Beschaffung.
Das neue Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum beim Umweltbundesamt hat seine Arbeit aufgenommen – und soll in den nächsten Jahren mehr Umweltschutz in den Alltag von Wirtschaft und Gesellschaft bringen.
Als Unternehmen die Umwelt schützen, Betriebskosten senken und sicher sein, alle geltenden Umweltvorschriften zu erfüllen – all das geht mit dem freiwilligen europäischen Umweltmanagement- und Auditsystem EMAS. Wie das funktioniert und wie davon auch die Umweltverwaltung profitieren kann, zeigt ein neuer Kurzfilm anhand von zwei Betrieben.
Im April vergangenen Jahres trat das reformierte Vergaberecht für Vergaben oberhalb der EU-Schwellenwerte in Kraft. Das aktualisierte „Rechtsgutachten umweltfreundliche öffentliche Beschaffung“ des Umweltbundesamtes geht auf die neuen rechtlichen Regelungen ein und zeigt auf, wie bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen auf Umweltkriterien geachtet werden kann.
Nach der im vergangenen Jahr erfolgten Reform der EU-weiten Vergaben oberhalb der EU-Schwellenwerte wird nun die Vergabe öffentlicher Aufträge auf nationaler Ebene unterhalb der EU-Schwellenwerte reformiert: Am 7. Februar 2017 ist die neue Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) im Bundesanzeiger bekannt gemacht worden.