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Tierarzneimittel

Boden | Fläche, Landwirtschaft

Erosionsschutz und Pufferzonen

Das Bild zeigt einen Blühstreifen am Ackerrand mit Wildblumen neben einem Weizenfeld.

Maßnahmen, die den Boden vor Erosion schützen, haben weitere positive Effekte. Sie fördern die Bodenfruchtbarkeit und den landwirtschaftlichen Ertrag. Pufferzonen mindern die Auswaschung von Nährstoffen und Pflanzenschutzmitteln und den Eintrag von Tierarzneimitteln in Gewässern. Aufgrund ihrer vielfältigen Wirkungen werden sie im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik gefördert.

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Boden | Fläche, Landwirtschaft

Anpassung der Düngemittelaufbringung

Foto: Ackerfläche mit Traktor und Schleppschlauchapplikator.

Der Zeitpunkt und die Art der Düngeraufbringung beeinflussen das Verhalten der darin enthaltenen Nährstoffe und unerwünschten Stoffe wie Arzneimittelrückstände. Maßnahmen, die den Verbleib von Stickstoff in landwirtschaftlichen Böden begünstigen, fördern den Abbau von Tierarzneimittelrückständen und vermeiden deren Eintrag in Gewässer.

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Chemikalien

Tränkwasserversorgung im Stall

Foto eines am Tränkebecken trinkenden Rindes.

Ausreichend sauberes Tränkwasser ist lebensnotwendig für Nutztiere. Verminderte Qualität und Menge kann Gesundheitsprobleme verursachen und begünstigen. Die Sicherstellung einer guten Tränkwasserqualität kann den Einsatz von Tierarzneimitteln und damit auch deren Eintrag in die Umwelt verringern. Neben der Bezugsquelle sind vor allem die Tränketechnik, sowie die Keimflora ausschlaggebend.

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Chemikalien

Optimale Fütterung

Foto von Ferkeln in einem Mastbetrieb, die an einem Trog fressen, in den das Futter aus einem Breiautomat gegeben wird.

Eine bedarfsgerechte Fütterung mit hoher Futterqualität ist ein Schlüssel für gesunde Tiere. Probleme mit der Futterqualität oder -zusammensetzung können Krankheiten auslösen oder begünstigen. Über die Futterqualität und -quantität hinaus können verschiedene Futtermittelzusätze, z.B. Säuren, Heilpflanzenextrakte oder Mikroorganismen für die Tiergesundheit förderlich sein.

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Boden | Fläche, Landwirtschaft

Behandlung von Wirtschaftsdüngern

Luftbild einer Biogasanlage in direkter Aufsicht

Die gezielte Lagerung, Vergärung oder Kompostierung von Wirtschaftsdünger vor seiner Ausbringung auf dem Feld kann die Konzentration von Tierarzneimitteln im Dünger verringern damit der Eintrag von Tierarzneimitteln in die Umwelt abnimmt.

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Gesundheit

Umweltaspekte bei Verabreichung von Tierarzneimitteln

Foto: Kurz vor Verabreichung eines Tierarzneimittels am Rind mittels einer Injektion.

Bei der Verabreichung von Tierarzneimitteln ist besondere Sorgfalt geboten damit jedes zu behandelnde Tier die richtige Dosis des Medikaments erhält und der Arbeitsschutz für in der Tierhaltung tätige Menschen eingehalten wird. Die Verabreichung ist durch eine Vielzahl von Vorschriften geregelt und muss auf einer vorhergehenden tierärztlichen Untersuchung und Verordnung des Medikamentes basieren.

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Chemikalien

Reduktion des Keimdrucks

Das Bild zeigt einen weiß gekachelten Raum, in dem von einer Person in Arbeitskleidung mit Schürze und Gummistiefeln, die trächtigen Sauen abgeduscht werden.

Reinigung und Desinfektion sind bedeutende prophylaktische Maßnahmen in der Tierhaltung, die den Infektionsdruck reduzieren. In der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung besteht z. B. ein starker Zusammenhang zwischen hygienischen Bedingungen und dem Auftreten von Magen-Darm-Erkrankungen. Trockene, saubere Ställe erhalten die Gesundheit und reduzieren so den Einsatz von Tierarzneimitteln.

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Gesundheit

Reduktion tierarzneimittelhaltiger Sperrmilch

Das Bild zeigt acht verschiedene Röhrchen, die in einer Reihe angeordnet und mit Flüssigkeit gefüllt sind. Die Flüssigkeiten sind unterschiedlicher Färbung, die nach rechts hin dunkler wird.

Sperrmilch darf nicht in den Handel gelangen. Darunter fällt sowohl Kolostrum als auch Milch, die während der Behandlung mit Tierarzneimitteln und der darauffolgenden Wartezeit gemolken wird. Das sind bis zu vier Prozent der gesamten erzeugten Milchmenge. Die Entsorgung von Sperrmilch ist für Landwirtinnen/-wirte ein Dilemma, da die vorhandenen Möglichkeiten entweder Tiere oder Umwelt belasten.

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Kurzlink: www.uba.de/t42198de