Glossar
V
Die Vorkette beschreibt den Energieverbrauch bzw. die Emissionen, der/die bei der Bereitstellung und Umwandlung der Energieträger in Strom, Benzin, Diesel, Flüssig- und Erdgas sowie Kerosin entsteht bzw. entstehen.
Das Maß, zu dem ein System gegenüber nachteiligen Auswirkungen der Klimaänderung, einschließlich Klimavariabilität und Extremwerte, anfällig ist und nicht damit umgehen kann. Vulnerabilität ist eine Funktion der Art, des Ausmaßes und der Geschwindigkeit der Klimaänderung und -schwankung, der ein System ausgesetzt ist, seiner Sensitivität und seiner Anpassungskapazität.
Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht
Ein systematischer Prozess, der die Vulnerabilitäten (Verletzlichkeit) eines Systems identifiziert, quantifiziert und priorisiert.
Nach: UKCIP (2014): Glossary
Ein systematischer Prozess, der die Vulnerabilitäten eines Systems identifiziert, quantifiziert und priorisiert.
Nach: UKCIP (2014): Glossary
W
Die Wanderungsbilanz bezeichnet die Differenz von Zu- und Abwanderung in einem bestimmten Zeitraum und Gebiet.
Städte sind wärmer als ihr Umland. Das ist insbesondere auf die großflächige Bodenversiegelung in Städten zurückzuführen, aus der sich unter anderem Änderungen im Wasserabfluss und der Wärmespeicherung ergeben. Auch erhöhte Emissionen tragen zu dem sogenannten (städtischen) Wärmeinsel-Effekt bei.
Nach: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger
Bruchsteine, die im Flussbau verwendet werden.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Ergibt sich aus der Differenz zwischen dem gefallenen Niederschlag und der potentiellen Evapotranspiration. Die klimatische Wasserbilanz stellt eine quantitative Gegenüberstellung von Wassergewinn und -verbrauch in einem bestimmten Gebiet für einen festgelegten Zeitraum dar.
Quelle: DWD (2014): Wetterlexikon
Wasserdargebot bezeichnet die für eine bestimmte Zeit aus dem natürlichen Wasserkreislauf zur Verfügung stehende nutzbare Menge an Süßwasser.
Wasserkörper sind bestimmte Abschnitte oder Teile von Gewässern, die von Belastung und Struktur her einheitlich sind, zu einer bestimmten „Kategorie“ (Grundwasser, Fluss, See, Übergangs- oder Küstengewässer) und zu einem „Typ“ gehören.