Beratungshilfe in Bulgarien: klimaschädliche F-Gase reduzieren
In einem Anfang 2015 gestarteten Beratungshilfeprojekt unterstützt das UBA Bulgarien dabei, EU-Verordnungen umzusetzen, mit denen der Ausstoß fluorierter Treibhausgase (F-Gase) und ozonschichtschädigender Stoffe reduziert werden soll. Im Fokus des Projekts stehen Kältemittel in Kälte- und Klimaanlagen.
Als Land an der EU-Außengrenze ist es für Bulgarien eine Herausforderung, den Weg der Kältemittel, die F-Gase und ozonschichtschädigende Stoffe enthalten, entlang ihres gesamten Lebenszyklusses, einschließlich ihrer Ein- und Ausfuhr, nachzuverfolgen und zu dokumentieren sowie den Weg für Ersatztechnologien zu ebnen. Mittels bilateraler Beratung, einer Studienreise, Workshops und praxisnaher Inspektionsübungen sollen die bulgarischen Überwachungs- und Zertifzierungsbehörden hierfür qualifziert werden. So besuchte eine bulgarische Delegation im Juli 2015 deutsche Ausbildungsstätten und Kälteanlagen ohne F-Gase. Darauf aufbauend werden zusammen mit dem bulgarischen Umweltministerium Empfehlungen für effizientere und effektivere administrative Regelungen entwickelt.
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