Schmiede spart Energie und Stahl
Bei der Herstellung von Schmiedebauteilen besteht noch erhebliches Einsparpotenzial bei Energie und Material. Das zeigt ein nun abgeschlossenes Projekt des Umweltinnovationsprogramms.
Die derzeitige Wirtschaftsweise untergräbt die Fundamente unseres Wohlstands, denn sie zerstört die natürlichen Grundlagen des Wirtschaftens. Ressourcenübernutzung und Klimawandel sind prominente Beispiele. Green Economy, nachhaltige Produktion und nachhaltiger Konsum lauten daher die übergeordneten Ziele im Themenfeld Wirtschaft und Konsum.
Bei der Herstellung von Schmiedebauteilen besteht noch erhebliches Einsparpotenzial bei Energie und Material. Das zeigt ein nun abgeschlossenes Projekt des Umweltinnovationsprogramms.
Deutsche Unternehmen, die ihre Produkte in Japan oder China vermarkten wollen, können künftig das dortige Umweltzeichen in Deutschland beim „Blauen Engel“ beantragen und umgekehrt. Das haben die Umweltzeichenprogramme der drei Länder vereinbart.
Messingbänder können mit deutlich weniger Energie und Chemikalien-Einsatz hergestellt werden, als bisher. Das zeigt ein Modell-Projekt des Umweltinnovationsprogramms mit dem Messingwerk Plettenberg Herfeld GmbH & Co. KG, das Bänder und Rohre für die Elektro-, Automobil- und Sanitärindustrie herstellt.
Abgefahrene Reifen rundzuerneuern und dann weiterzuverwenden spart Ressourcen. Das Umweltinnovationsprogramm unterstützte ein innovatives Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von runderneuerten Lkw-Reifen.
Ein Projekt des Umweltinnovationsprogrammes zeigt, welches Optimierungspotenzial noch immer in großindustriellen Prozessen steckt: Im Kaltwalzwerk des größten Aluminiumschmelz- und -walzwerks der Welt konnte der Energieverbrauch für die Wärmebehandlung von Aluminiumbändern um 20 Prozent unter den „Stand der Technik“ gesenkt werden.
Die öffentliche Verwaltung soll bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen auch auf Umweltkriterien achten. Doch längst nicht alle deutschen Bundesländer haben verbindliche, umfassende und praxistaugliche Regelungen hierfür geschaffen.
Die Hamm Reno Group und Tacco Footcare International GmbH bringen als erste Unternehmen Ledereinlegesohlen mit dem Blauen Engel auf den Markt. Am 21. Mai 2014 übergab das Umweltbundesamt die Urkunden zur Auszeichnung mit dem Blauen Engel in Berlin.
Die SWISS KRONO GmbH (ehemals Kronoply GmbH) will bei der Verarbeitung von Holz zu Grobspanplatten (OSB) zukünftig rund 24 Millionen Kilowattstunden Erdgas und rund 5.100 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen. Unterstützung bekommt sie dabei vom Umweltinnovationsprogramm.
Das Klären von Abwässern verbraucht Energie. Zurück bleibt Klärschlamm, der entsorgt werden muss. Mit Förderung des Umweltinnovationsprogramms soll eine Braunschweiger Kläranlage zum Energie- und Düngemittel-Produzenten werden.
Bei der Firma Fluoron GmbH in Ulm werden Medizinprodukte in einem Druckbehälter mit heißem Wasserdampf sterilisiert. Im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms konnte der Dampfsterilisator durch zwei hocheffiziente Geräte (Autoklaven) ersetzt werden – mit großem Erfolg für Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Ob Teppichboden, Notebook oder Gummistiefel: Schadstoffe können fast überall vorhanden sein. Ziel von Umwelt- und Gesundheitsschutz ist es, die Menge der Schadstoffe in Produkten – sowie die Freisetzung von Schadstoffen aus Produkten – stetig zu reduzieren.
Katharina Guntermann bringt in ihrem „Fräulein Burger“ Bio-Burger auf den Tisch – lecker, gesund und nachhaltig. Designerin Karin Jordan zeigt, dass Mode auch ohne soziale Ausbeutung und Umweltschäden produziert werden kann. Und Ulrike Saade setzt sich für den Fahrradverkehr ein. Ein Kurzfilm stellt die drei Unternehmerinnen vor.