Umweltfreundliche Beschaffung: Stadtstaaten und NRW Vorreiter
Die öffentliche Verwaltung soll bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen auch auf Umweltkriterien achten. Doch längst nicht alle deutschen Bundesländer haben verbindliche, umfassende und praxistaugliche Regelungen hierfür geschaffen.
Nur einige Bundesländer sind der Aufforderung der Bundesregierung gefolgt und haben verbindliche Regelungen vergleichbar der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift der Bundesregierung zur Beschaffung energieeffizienter Produkte und Dienstleistungen“ aus dem Jahr 2008 oder dem „Erlass zur Beschaffung von Holzprodukten“ aus dem Jahr 2010 in Kraft gesetzt. Oft sind Vorgaben unverbindlich oder zu abstrakt, um in der Praxis erfolgreich angewandt zu werden. Oder sie umfassen nur wenige Produktgruppen.
Vorreiter sind die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg, aber auch Nordrhein-Westfalen, wie eine aktuelle Auswertung im Auftrag des UBA zeigt.
Associated content
Links
Verwandte Publikationen
- Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung: Betonwaren mit rezyklierten Gesteinskörnungen für den Straßen-, Garten- und Landschaftsbau
- Weiterentwicklung der operativen Beschaffung im Umweltbundesamt (UBA) und anderen Bundesbehörden unter Umsetzung neuer Vorgaben aus Ressourcen-, Umwelt- u. Klimaschutz
- Umweltfreundliche Beschaffung - Schulungsskript 2: Arbeitshilfe zur Berechnung von Lebenszykluskosten inklusive CO2-Kosten aufgrund der prognostizierten Treibhausgasemissionen in der öffentlichen Beschaffung (LCC-CO2-Tool)
- Kurzexpertise
- Auswirkungen der durch das Vergabebeschleunigungsgesetz angehobenen Direktauftragswertgrenze auf die umweltfreundliche Beschaffung