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Chemikalien

Chemikalien gehören zu den am stärksten regulierten Bereichen im Umweltschutz. Gleichwohl besteht immer noch Handlungsbedarf: Chronische Gesundheitsschäden durch Chemikalien in Innenraumluft, Gebrauchsgegenständen oder Nahrungsmitteln bleiben ein Thema. Pflanzenschutzmittel treffen nicht nur „Schadorganismen“ sondern auch viele Nützlinge. Biozide belasten die Gewässer. Arzneimittelrückstände in Böden und Wasser sind ein Risiko für die dort lebenden Organismen. Hormonelle Wirkungen von Stoffen beeinflussen die Fortpflanzungsfähigkeit von Pflanzen und Tieren. Und schließlich wirken die Stoffe nicht einzeln, sondern als Gemische auf die Umwelt – häufig addiert sich ihre Wirkung. Einige Schritte sind getan, aber der Weg zur Nachhaltigkeit in der Chemie ist noch weit.

Chemikalien

Nanomaterialien besser regulieren

Nanostruktur

Bis heute gibt es – bis auf wenige Ausnahmen – keine Anpassungen von Stoffgesetzgebungen an Nanomaterialien. Dadurch können potenzielle spezifische Umweltrisiken nicht zureichend abgebildet und bewertet werden. Schwerpunkt der Veröffentlichung ist daher die Darstellung der notwendigen Weiterentwicklung der Chemikalienregulierung für Nanomaterialien mit Bezug auf die Umwelt aus Sicht des UBA.

Chemikalien

REACH Auskunftspflichten gegenüber Verbraucherinnen/Verbrauchern

Mit der App Scan4Chem können Produkt-Barcodes gescannt werden, um Verbraucheranfragen zu erstellen.

Unter REACH werden besonders besorgniserregende Stoffe (SVHCs) identifiziert und in der sogenannten Kandidatenliste geführt. Werden diese SVHCs in Erzeugnissen verarbeitet (z.B. ein Farbstoff in einem Kunststoffprodukt), gelten für Unternehmen die REACH Auskunftspflichten.

zuletzt aktualisiert am
Chemikalien

Campherstoffe

Eine Frau mit Sonnenhut und Bikini steht an einem See. Man sieht Rücken und Hinterkopf. Das linke Schulterblatt ist mit Sonnencreme eingecremt, in die eine chemische Strukturformel gezeichnet ist.

Sind endokrin wirksame Campherstoffe besonders besorgniserregend?

zuletzt aktualisiert am
Chemikalien, Landwirtschaft

Kein „Weiter so“ bei Glyphosat

Lerche

Maria Krautzberger zur Verschiebung der Entscheidung über die Glyphosat-Zulassung – Herbizid nimmt Feldvögeln Nahrungsgrundlage

Chemikalien

Testvorschriften für Biozidauswaschung aus Fassaden

Arbeiter streicht Hausfassade grün an

Mauerputz, Fassadenanstriche, Füllmassen und Kunststoffe, die an Außenwänden, Dächern oder Fassadenverkleidungen Wind und Wetter ausgesetzt sind, enthalten häufig gezielt Biozide. Sie sollen Baumaterialen vor Befall durch Schimmel, Algen und Bakterien schützen und ihre Lebensdauer und Haltbarkeit erhöhen. Wie kommt es, dass sich zunehmend Biozide in Gewässern nachweisen lassen?

Chemikalien, Wasser

Mikroplastik in Kosmetika – Was ist das?

Kosmetiktiegel und Handtücher mit grünen Kügelchen und Kaffebohnen auf einer Holzoberfläche arrangiert

Immer häufiger ist in den Medien von Mikroplastik in Kosmetika die Rede. Wie wird „Mikroplastik“ eigentlich genau definiert? Und welche Kunststoffe kommen in Kosmetikprodukten wie Duschgelen oder Peelings vor? Hier ein kurzer Überblick.

Chemikalien

GSBL wird zu Informationssystem Chemikalien Bund / Länder

1. Sitzung der Steuerungsgruppe zum neuen Kooperationsprojekt am 23.2.2016

Der Gemeinsame zentrale Stoffdatenpool des Bundes und der Länder (GSBL) wird zum Informationssystem Chemikalien des Bundes und der Länder für verschiedene Nutzergruppen und Endgeräte weiterentwickelt. Das Umweltbundesamt wird gemeinsam mit den Partnern das deutsche Informationssystem zu Chemikalien betreiben und Neuentwicklungen vorantreiben.

Chemikalien

PFC: Regelung muss Vorläuferverbindungen berücksichtigen

Blick in eine Kläranlage

Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) sind weltweit in der Umwelt verbreitet. Besonders besorgniserregend sind perfluorierte Sulfon- und Carbonsäuren, die teilweise erst in der Umwelt entstehen. In einer UBA-Studie untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Fresenius und der Universität Amsterdam, welche Vorläuferverbindungen zur Umweltbelastung mit PFC beitragen.

Chemikalien, Wirtschaft | Konsum

Chemie in Spielzeug und Co. – neue PAK-Grenzwerte

gelbe Quietsche-Entchen in türkisblauem Wasser

Spielzeug, Mousepads, Gartenhandschuhe – für Gummi- oder Kunststoffprodukte gelten EU-weit neue Grenzwerte für krebserregende Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die sich zum Beispiel in Weichmacherölen finden.

Chemikalien, Landwirtschaft

Pflanzenschutz: Am besten weniger und mit weniger Risiken

Kornfeld mit Hand

Das UBA rät in einem „5-Punkte-Programm für einen nachhaltigen Pflanzenschutz“ zum Umdenken beim Pflanzenschutz auf dem Acker. Besonders wichtig ist, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln insgesamt deutlich zu minimieren und stärker auf Alternativen zu setzen. Immerhin werden die Mittel großflächig in erheblichen Mengen ausgebracht – etwa 100.000 Tonnen pro Jahr in Deutschland.

Kurzlink: www.uba.de/t54de