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Gesundheit

Im Zentrum unserer Arbeit steht der Schutz der menschlichen Gesundheit vor unerwünschten Einwirkungen aus der Umwelt. Wir forschen und vergeben Forschungsaufträge, um Erkenntnisse über Herkunft und Ausmaß von gesundheitlich relevanten Umweltbelastungen zu gewinnen. Dabei ist der fachübergreifende Ansatz besonders wichtig. Die verschiedenen Bereiche der Hygiene, der Medizin, der Natur- und Sozialwissenschaften und der Epidemiologie arbeiten hier zusammen: Sie analysieren, wie stark die Schadstoffbelastungen des Körpers sind und kombinieren dieses Wissen mit Daten der Verunreinigung von Wasser, Boden und Luft. Die Ergebnisse fließen bundesweit in die Praxis ein und werden fortlaufend in die Normsetzung und Regulierung auf nationaler und internationaler Ebene eingebracht.

Wirtschaft | Konsum, Landwirtschaft, Gesundheit

Ernährung nach neuen DGE-Empfehlungen für „Planetare Gesundheit“

Vollkornbrot und Gemüse

Bei der Erarbeitung der kürzlich veröffentlichten neuen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wurden erstmals auch Umweltwirkungen einbezogen. Wie sich eine Ernährung nach diesen Empfehlungen im Vergleich zum derzeitigen Verzehr und zur Planetary Health Diet auf wichtige Umweltaspekte auswirken würde, zeigt eine erste Abschätzung im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA).

Gesundheit

UMID 01/24: Schadstoffe aus rostender Weltkriegsmunition im Meer

Mine mit TNT im Meer

Die Zeitschrift UMID informiert über aktuelle Themen aus Umwelt und Gesundheit. Titelthema der aktuellen Ausgabe: austretende Stoffe aus rostender Weltkriegsmunition. Weitere Themen: neues Prüfverfahren für Formaldehydemissionen aus Holzwerkstoffen, Pflanzenschutzmittel in der Luft, Deutschlands Beitrag zu PARC, Gesundheitsbelastung durch Feinstaub, Nutzen eines Chatbots im radiologischen Notfall.

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Gesundheit

AMELAG-Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung

Ein Rohr mit einem Warnschild "Notausstieg - Kein Einstieg" an einem Klärbecken einer Kläranlage.

Im Projekt „Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung“ erheben das Umweltbundesamt und Robert Koch-Institut die Viruslast von Krankheitserregern im Abwasser. Dabei wird von einem interdisziplinären Team unmittelbar der One-Health Gedanke umgesetzt: Forschungsdaten aus dem Bereich Umwelt und öffentliche Gesundheit werden zeitnah ausgewertet, vereinigt und öffentlich bereitgestellt.

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Gesundheit

Abwassersurveillance – Abwasser als Informationsquelle

Das Bild zeigt eine Kläranlage eines Klärwerks.

Die Abwassersurveillance wird in Deutschland ergänzend zu bestehenden Krankheitsüberwachungssystemen der öffentlichen Gesundheit („Public Health“) genutzt. Das Ziel der Abwassersurveillance ist es, Informationen zum Auftreten sowie zu der Verbreitung von bekannten und neuen Infektionserregern und deren Varianten zu erfassen, um so das regionale Infektionsgeschehen besser einschätzen zu können.

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Klima | Energie, Luft, Gesundheit

Blauer Engel für Kaminöfen: Staubabscheider können ultrafeine Partikel um 97 Prozent reduzieren

Holzscheite glühen im Feuer

Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hat die Emission ultrafeiner Partikel und die Wirksamkeit eines elektrostatischen Staubabscheiders (umgangssprachlich „Elektrofilter“) zur Minderung der Feinstaubemissionen eines Kaminofens untersucht. Das Ergebnis: Die Emissionen von Staub und UFP können mit Hilfe eines integrierten Staubabscheiders erheblich reduziert werden.

Chemikalien, Gesundheit

Beurteilungswert für Weichmacher in Urin festgelegt

Behandschute Hand hält Glasröhrchen mit Urin

Die Kommission Human-Biomonitoring am Umweltbundesamt hat bei ihrer Sitzung am 22. März einen gesundheitsbezogenen Beurteilungswert (HBM-Wert) für Mono-n-hexylphthalat im Urin abgeleitet. Bis zu einem Wert von 60 Mikrogramm pro Liter (µg/L) Urin ist nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung des Menschen durch diesen Stoff zu rechnen.

Chemikalien, Gesundheit

Fund eines Weichmachers in Urinproben – Fragen & Antworten

Behandschute Hand hält Glasröhrchen mit Urin

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) berichtete Anfang 2024 und im Februar 2025 zum Fund von Mono-n-hexylphthalat in Urinproben von Kindern. Die Substanz wurde ebenfalls in Erwachsenen-Urinproben im Rahmen der sechsten Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit (GerES VI) nachgewiesen. Hier gibt das Umweltbundesamt (UBA) Antworten auf die häufigsten Fragen.

Gesundheit

Schadstoffe aus Bauprodukten EU-weit einheitlich bewertbar

Das Bild zeigt ein Zimmer mit einer offenen Küche.

Bauprodukte für den Innenausbau können eine wesentliche Quelle für Schadstoffe in der Raumluft sein. Um die Gesundheit des Menschen besser zu schützen, arbeitet das UBA gemeinsam mit einer Expertengruppe seit 2011 an europaweit einheitlichen Bewertungsmaßstäben. Die erste vollständige Liste mit Stoffen und dazugehörigen Bewertungen (EU-LCI-Werte) wurde im November 2023 veröffentlicht.

Gesundheit

Fachtagung Innenraumluft 2024 | Call for Papers

Es wird ein Wohnzimmer mit einem großen Regal, zwei gegenüberstehenden Sofa und zwei große Sitzkissen dargestellt. Auf den beiden Sitzkissen sitzen eine Frau mit einer Zeitung in der Hand und ein Mädchen. Die Frau scheint dem Mädchen vorzulesen.

Vom 6. bis 8. Mai 2024 findet die Fachtagung „Innenraumluft 2024 - Messen, Bewerten und Gesundes Wohnen“ im Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau statt. Sie wird gemeinsam vom Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR), der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e. V. (AGÖF e. V.) und dem Umweltbundesamt ausgerichtet.
Der Call for Papers ist eröffnet!

Chemikalien, Gesundheit, Wasser

Antibiotikaresistenzen: Studie zeigt hohen Handlungsdruck

Ein Haufen bunter Pillen.

Zunehmende Antibiotikaresistenzen gefährden die Gesundheitsversorgung und führen weltweit zu einer hohen Zahl an vorzeitigen Todesfällen. Aus diesem Grund führten AOK, IWW und UBA eine Pilotstudie zur ökologischen Nachhaltigkeit in der Antibiotikaversorgung durch. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Gesundheit

Darf ich im Winter lüften, wenn es draußen regnet?

Ausschnitt des Erklärvideos „Darf ich im Winter lüften, wenn es draußen regnet?“

Film-Premiere: Ein YouTube-Video macht Unsichtbares sichtbar. Im Rahmen des Projektes Gutes KinderzimmerWetter wurde ein Erklärvideo produziert, welches anschaulich zeigt, warum es auch im Winter bei Regen sinnvoll ist, zu lüften und welche physikalischen Prozesse dahinterstecken.

Kurzlink: www.uba.de/t52de