Video "Let´s Talk About Soil"
Der Boden des Jahres 2015 ist der Stauwasserboden. Unter Fachleuten trägt er den Namen Pseudogley. Stauwasserböden sind je nach Witterung und Zusammensetzung zeitweise nass oder trocken. Dieser Umstand sorgt für den kleinräumigen Wechsel von grauen und braunen Partien in den tieferen Bodenschichten. Stauwasserböden müssen sehr behutsam bewirtschaftet werden.
Ein UBA-Positionspapier zeigt, warum die Schiefergasförderung mittels Fracking in Deutschland kaum positive Effekte auf Brennstoffpreise, Versorgungssicherheit, Importabhängigkeit und Deutschlands Klimabilanz haben kann. Außerdem beschreibt es die ökologischen Leitplanken, die nötig sind, um die Risiken für Umwelt und Gesundheit zu minimieren.
Designer, Verbraucher, Produzenten, Transporteure – alle müssen an einem Strang ziehen, um zur Schonung unserer natürlichen Ressourcen beizutragen. Ressourceneffizienz alleine reicht dabei nicht aus. Neben freiwilligen Maßnahmen müssen verbindliche Vorgaben gemacht werden. So UBA-Fachbereichsleiter Dr. Harry Lehmann in seinem Schlusswort zu den beiden Konferenzen ERF und NRF 2014.
Rohstoffabbau, Grundwasserentnahme zur Trinkwassergewinnung, Energiespeicher, Lagerung von Abfällen, Geothermie und die weiterhin denkbare Speicherung von Kohlendioxid (CCS) – die Nutzungsansprüche an den Untergrund nehmen zu. Um Nutzungskonflikte zu lösen und die Umwelt möglichst wenig zu belasten, brauchen wir auch für den Untergrund Raumordnung und ein damit harmonisiertes Bergrecht.
Deutsche Unternehmen, die ihre Produkte in Japan oder China vermarkten wollen, können künftig das dortige Umweltzeichen in Deutschland beim „Blauen Engel“ beantragen und umgekehrt. Das haben die Umweltzeichenprogramme der drei Länder vereinbart.
Wie gesunde Wohn- und Lebensverhältnisse auch in sozial benachteiligten Stadtvierteln geschaffen werden können, ist Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift UMID.
UBA nimmt Stellung zu Gesetzentwurf der Bundesregierung
Wasserversorger sollen eine hochwertige Trinkwasserversorgung sicherstellen. Dafür übernehmen sie auch „vorsorgende Leistungen im Gewässer- und Gesundheitsschutz“. Das Bundesumwelt- und das Bundesgesundheitsministerium haben das Leistungsspektrum jetzt im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Vor dem Hintergrund der Energiewende und damit die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung erreicht werden, werden künftig Nutzungsansprüche an den Untergrund zunehmen und neben den traditionellen Nutzungen auch immer mehr energie- und klimapolitische Vorhaben (z. B. Speicher, Geothermie, ggf. CCS) um geeignete Standorte unter Tage konkurrieren.
Schutz vor intensiver Sonnenstrahlung ist unverzichtbar.
Wenn die sommerliche Hitze besonders in Städten auch nachts nicht aus der Wohnung weichen will, gibt‘s auch in Deutschland tropisch heiße Nächte.