Global Soil Week 2015 – Böden im Fokus
Motto: Boden. Die Substanz der Transformation.
Motto: Boden. Die Substanz der Transformation.
Neben der Lärmsanierung von belasteten Bereichen fordert die EU-Umgebungslärmrichtlinie auch die Identifizierung so genannter ruhiger Gebiete und Maßnahmen gegen eine Lärmzunahme in diesen Gebieten. Auf einer Veranstaltung des Arbeitsrings Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik werden aktuelle Beispiele vorgestellt und Erfahrungen mit den Teilnehmenden diskutiert.
In der Tierhaltung angewandte Antibiotika können das Wachstum von Nutzpflanzen beeinträchtigen, wenn sie über die Gülledüngung auf landwirtschaftliche Böden gelangen. Oftmals sind nicht alle Antibiotikarückstände abgebaut, bevor die Gülle auf die Felder gelangt. Ein neu entwickelter Pflanzentest erfasst die pflanzentoxische Wirkung von Antibiotikarückständen, nachdem die Gülle gelagert wurde.
Der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln in der intensiven Landwirtschaft verursacht eine Reihe von Umweltproblemen. Besonders negativ: die so genannten Nährstoffüberschüsse. Dies betrifft vor allem Stickstoff. Hier stammen 60 Prozent der Emissionen aus der Landwirtschaft.
Das geplante Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) könnte bei falscher Ausgestaltung zu einer Aufweichung strengerer EU-Umweltstandards führen.
Eine weltweite Senkung der Treibhausgasemissionen ist dringend nötig, um den Klimawandel aufzuhalten. Wir brauchen ein ambitioniertes globales Klimaschutzabkommen um weltweit die nötigen Emissionsminderungen zu bewirken. Aber bereits jetzt können wichtige Weichenstellungen erfolgen. So hat sich Costa Rica seit längerem zum Ziel gesetzt, im Jahr 2021 die Treibhausgasneutralität zu erreichen.
Aluminium ist in vielen Produkten enthalten, mit denen wir täglich in Kontakt kommen. Eine aktuelle Befragung zeigt, welches Wissen zu aluminiumhaltigen Produkten in der Bevölkerung vorhanden ist. Ein weiterer Beitrag in der neuen Ausgabe der Zeitschrift UMID informiert über gesundheitliche Belastungen durch Hitze in Großstädten.
Bedenken gegenüber Recyclingpapier gibt es immer noch, beispielsweise wegen des Weißegrades oder der Haltbarkeit. Berechtigt sind sie nicht mehr.
Etwa ein Viertel des Abwassers, welches zur Behandlung in der Kläranlage ankommt, müsste nicht behandelt werden. Es ist Fremdwasser, das zum Teil in marode Kanäle eindringt und sich mit dem „echten“ Abwasser vermischt. In einem Projekt erforschte ein Expertenkreis den Einfluss auf die Gewässerqualität und die Möglichkeiten, durch Kanalsanierung Abhilfe zu verschaffen.
Die Abwasserabgabe könnte einen sinnvollen Beitrag leisten, um große Kläranlagen mit einer so genannten vierten Reinigungsstufe auszustatten, so eine Studie im Auftrag des UBA. Mit diesen Anlagen würden weniger Mikroverunreinigungen – etwa Arzneimittel – über das Abwasser in die Gewässer gelangen.
Bei der freiwilligen Kompensation gibt es noch viele offene Fragen: Wie sinnvoll sind Kompensationszahlungen? Wer kompensiert bisher? Was wird kompensiert? Was sind die Motive hierzu? Und wie ist das Wissen in der Bevölkerung? Der jetzt erschienene Tagungsband dokumentiert die Beiträge und liefert spannende Antworten.
Die Taschenbuchreihe „Universal-Bibliothek“ des Reclam Verlags wird zu 100 Prozent aus recycelten Materialien produziert – vom Innenteil bis zum Buchumschlag. Dafür erhielt Reclam nun als erster Buchverlag das Umweltzeichen „Blauer Engel“.