Glossar
C
CO2
Abkürzung für Kohlendioxid. Ein natürlich vorkommendes Gas, auch ein Nebenprodukt aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe aus fossilen Kohlenstofflagerstätten, wie Öl, Gas und Kohle, sowie der Verbrennung von Biomasse und von Landnutzungsänderungen und anderen industriellen Prozessen. Es ist das wichtigste anthropogene Treibhausgas, das die Strahlungsbilanz der Erde beeinflusst. Es ist das „Bezugsgas“, gegenüber welchem die anderen Treibhausgase gemessen werden, und hat deshalb ein Globales Erwärmungspotential (GWP).
Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht
Coccolithophoriden
Kalkalgen (Coccolithophoriden) wie Emiliana huxleyi nehmen eine Schlüsselrolle beim Kohlenstoffkreislauf im Meer ein. Sie nehmen über die Photosynthese große Mengen an Kohlendioxid auf, binden es als Biomasse ein und produzieren dabei Sauerstoff. Für den Bau ihres Kalzit-Panzers beziehen sie den Kohlenstoff über das Hydrogencarbonat aus dem Meer. Bei diesem Prozess wird Kohlendioxid in geringen Mengen wieder im Meer freigesetzt, was wieder zu einer Erhöhung der CO2-Konzentration führt. Mit dem Absterben der Kalkalgen wird der im Kalkpanzer gebundene Kalk in die Tiefsee transportiert (biologische Kohlenstoffpumpe).
Critical Loads
Critical Loads sind kritische Belastungsraten für luftgetragene Stickstoff- und Schwefeleinträge, bei deren Einhaltung oder Unterschreitung es weder akut noch langfristig zu schädigenden Wirkungen auf empfindliche Ökosysteme wie Wälder, Heiden und Moore und angrenzende Systeme (zum Beispiel Oberflächengewässer und Grundwasser) kommt.
Critical Loads für Eutrophierung
Critical Loads für Eutrophierung sind kritische Belastungsraten für luftgetragene Stickstoffeinträge, bei deren Einhaltung oder Unterschreitung es weder akut noch langfristig zu schädigenden Wirkungen auf empfindliche Ökosysteme wie Wälder, Heiden und Moore und angrenzende Systeme (zum Beispiel Grundwasser) kommt.
Critical Loads für Versauerung
Critical Loads für Versauerung sind kritische Belastungsraten für luftgetragene Stickstoff- und Schwefeleinträge, bei deren Einhaltung oder Unterschreitung es weder akut noch langfristig zu schädigenden Wirkungen auf empfindliche Ökosysteme wie Wälder, Heiden und Moore und angrenzende Systeme (zum Beispiel Oberflächengewässer und Grundwasser) kommt.