Sieger-Trophäe für den Wettbewerb Blauer Kompass gekürt
Wer die Sieger-Trophäe des Wettbewerbs "Blauer Kompass" gewinnt, ist noch nicht klar – aber ab heute, wie sie aussieht.
Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist eine globale Herausforderung. Zentrale Aufgabe ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und unvermeidbare Emissionen auszugleichen. Schlüssel für den Erfolg von Klimaschutzmaßnahmen sind zeitnahe, nachhaltige Infrastruktur-Investitionen. Die Senkung des Energiebedarfs sowie die vollständige Umstellung der Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen zu anderen Umweltherausforderungen stehen dabei im Fokus. Das Umweltbundesamt unterstützt diesen Prozess mit Strategien, Szenarien, Maßnahmen und Instrumenten sowie dem Monitoring. Dabei setzt es einzelne Instrumente, wie den Emissionshandel, Herkunftsnachweise für Ökostrom oder das Umweltzeichen „Blauer Engel“, auch selbst um.
Wer die Sieger-Trophäe des Wettbewerbs "Blauer Kompass" gewinnt, ist noch nicht klar – aber ab heute, wie sie aussieht.
Das Umweltbundesamt untersuchte, welche Techniken zur Herstellung von Biokraftstoffen eingesetzt werden und welche Umweltauswirkungen sie haben. Der Abschlussbericht fasst die Ergebnisse zusammen.
Zwei neue Studien im Auftrag des UBA zeigen, wie der Strommarkt die Herausforderungen durch den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien besser meistern kann. Das Ergebnis: Der zentrale Ansatz sollte die Optimierung des bestehenden Stromgroßhandelsmarktes sein, auch Strommarkt 2.0 genannt. Die Einführung von Kapazitätsmärkten ist nicht erforderlich und würde unnötige Kosten verursachen.
Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) empfiehlt, Heizkostenabrechnungen transparent und verständlich zu gestalten. Gut aufbereitete Informationen über den Heizenergieverbrauch, die Kosten und den Klimaeffekt können in Millionen Haushalten für mehr Klimaschutz und geringere Energiekosten sorgen.
In Deutschland sind die Treibhausgase 2014 erstmals seit Jahren deutlich gesunken. Allerdings gibt es einen Anstieg der Emissionen in den Bereichen Verkehr und Landwirtschaft.
Nach den erfolgreichen internationalen Klimaverhandlungen in Paris Ende 2015 lud das UBA zu einem internationalen Workshop in Berlin. Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien, Forschungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen sowie aus der Wirtschaft werteten den neuen Vertragstext aus und diskutierten die zukünftigen Herausforderungen und Möglichkeiten zur Umsetzung.
Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Wie wirkt sich der Klimawandel aus? Und was kann jeder einzelne für den Klimaschutz tun? All das kann man in einem neuen UBA-Arbeitsheft für den Schulunterricht lernen. Das Besondere: Die Gestaltung haben Schülerinnen und Schüler selbst übernommen.
Die Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen wird mit der neuen Kommunalrichtlinie deutlich verbessert. Für finanzschwache Kommunen sowie Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen wurden die Förderquoten erhöht. Neue Fördermöglichkeiten gibt es außerdem für nachhaltige Mobilität, Energiesparmodelle und LED-Beleuchtung.
Das UBA übernahm zum 1. Januar 2016 die Leitung der Geschäftsstelle der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat). Die Arbeitsgruppe erstellt die offiziellen Daten zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland. Sie ist ein wichtiger Akteur bei der Erfüllung internationaler Berichtspflichten und der transparenten Information der Öffentlichkeit.
Wie viele fluorierte Treibhausgase (F-Gase) in Deutschland freigesetzt werden, meldet Deutschland als Vertragsstaat der Klimarahmenkonvention jährlich an die Vereinten Nationen und die EU. Ab 2015 gelten dafür neue Anforderungen. Dadurch erhöhen sich die berichteten F-Gas-Emissionen in Deutschland um bis zu 16 Prozent.
Bei petrothermaler Geothermie sind im Vergleich zu hydrothermaler Geothermie spezielle Techniken nötig, um die natürlich vorhandene Erdwärme nutzbar zu machen. Sind mit dem Einsatz dieser Methoden Risiken für die Umwelt verbunden? Diese Frage beantwortet erstmals ein Gutachten, das die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) für das Umweltbundesamt (UBA) erstellt hat.
Vor allem Fleisch und nichtsaisonale Produkte mit langen Transportwegen belasten weiter Umwelt und Klima. Das zeigen die Daten der Broschüre „Umwelt, Haushalte und Konsum“ des Umweltbundesamtes (UBA). Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Unsere Klimaschutzziele werden wir nur erreichen, wenn wir auch über unser Konsumverhalten nachdenken.