Arbeitshilfe für die Beschaffung von Ökostrom aktualisiert
Mit Ökostrom kann die öffentliche Hand aktiv die Energiewende fördern. Eine nun aktualisierte Arbeitshilfe des Umweltbundesamtes hilft bei der Beschaffung.
Mit Ökostrom kann die öffentliche Hand aktiv die Energiewende fördern. Eine nun aktualisierte Arbeitshilfe des Umweltbundesamtes hilft bei der Beschaffung.
Seit Jahresbeginn 2019 ermöglicht das Regionalnachweisregister (RNR) die Ausstellung von Regionalnachweisen für EEG-Strom. Im RNR werden Nachweise verwaltet, aus denen hervorgeht, in welcher EEG-Anlage (zum Beispiel ein Windpark) eine bestimmte Menge Strom aus erneuerbaren Energien produziert wurde. Stromanbieter können damit ihren Kundinnen und Kunden Regionalstromprodukte aus EEG-Strom anbieten.
Egal welche Produkte wir kaufen, unser Konsum hat Folgen für die Umwelt. Wie weitreichend und negativ diese sind, unterscheidet sich jedoch sehr. So kann beispielsweise die Nutzung von Ökostrom oder die gemeinschaftliche Nutzung von Kraftfahrzeugen (Carsharing) zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Unterstützt werden Verbraucherentscheidungen durch Prüfsiegel und Umweltzeichen.
Industriebetriebe mit hohem Strombedarf können bei der Integration erneuerbarer Energien ins Energiesystem helfen: in dem sie ihre Stromnachfrage stärker in die Zeiten verlagern, in denen Wind und Sonne Strom liefern. Das zeigt eine vom UBA beauftragte Befragung in neun verschiedenen Branchen, welche rund 30 Prozent des industriellen Stromverbrauchs umfassen.
Klimaneutrales und ressourcenschonendes Wohnen ist ein Big Point beim nachhaltigen Konsum. Hierzu müssen – neben der Senkung des Wärmebedarfs von Gebäuden – vor allem der stetige Anstieg der Pro-Kopf-Wohnfläche gestoppt, die Wärmegewinnung von Verbrennungssystemen auf Wärmepumpe und solare Wärme sowie die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umgestellt werden.
In der Reihe Themenhefte greift das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz Schwerpunkte und Handlungsfelder des kommunalen Klimaschutzes auf. Im neuesten Themenheft werden anhand zahlreicher Beispiele erfolgreiche Ansätze für eine klimafreundliche Beschaffung aufgezeigt.
Die Stromerzeugung verursacht in Deutschland am meisten Treibhausgasemissionen. Strom aus erneuerbaren Energien kann diese stark senken. Wechseln Sie zu einem gelabelten Ökostromtarif und senken Sie Ihre Stromkosten durch energieeffiziente Geräte und bewusstes Verhalten. Wie das genau geht, zeigen wir Ihnen in den UBA-Umwelttipps.
Im Rahmen des EU-Projekts „Buy Smart+ Beschaffung und Klimaschutz“ bietet die Berliner Energieagentur Informationen, Öffentlichkeitsarbeit, Beratungen sowie Trainings zum Thema umweltfreundliche Beschaffung. Darüber hinaus gibt es die Chance für öffentliche und private Institutionen, als Pilotprojekt ausgewählt zu werden.