E-Scooter momentan kein Beitrag zur Verkehrswende
Wie umweltfreundlich sind die neuen E-Tretroller? Ein vorläufiges Fazit und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Wie umweltfreundlich sind die neuen E-Tretroller? Ein vorläufiges Fazit und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Mobilität ist unverzichtbarer Teil des täglichen Lebens. Der Verkehr ist jedoch auch einer der größten Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Um den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens und dem Ziel des Bundes-Klimaschutzgesetzes für 2030 gerecht zu werden, muss der Verkehr seine Treibhausgasemissionen schnell und drastisch mindern. Das UBA hat hierzu Vorschläge vorgelegt.
Mit dem Praxisleitfaden „Mobilitätsmanagement in der Bundesverwaltung“ können Behörden auf Bundes- und auch Landesebene ihren Fuhrpark sowie die Mobilität ihrer Beschäftigten auf Dienstreisen und Arbeitswegen umweltverträglich gestalten. Der Leitfaden beschreibt Schritt für Schritt den Weg von der Analyse bis zur Umsetzung von Maßnahmen für ein behördliches Mobilitätsmanagement.
Eine nachhaltige Verkehrspolitik kann wesentlich zu einer nachhaltigen Entwicklung insgesamt beitragen. Denn der Verkehr beeinflusst Umwelt und Gesundheit von Menschen. Eine neue UBA-Broschüre zeigt, wie EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen des „Paneuropäischen Programms Verkehr, Gesundheit und Umwelt“ (THE PEP) die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen voranbringen können.
Der Verkehrssektor steht unter Druck und vor gewaltigen Herausforderungen – nicht nur in Deutschland. Darum suchen viele Länder nach Möglichkeiten, die Umweltwirkung des Verkehrs zu mindern und nachhaltige Alternativen zu fördern. UBA und GIZ haben vielversprechende Ideen und Innovationen aus Schwellen- und Entwicklungsländern zusammengetragen, die ein großes Potenzial für Deutschland haben.
Wie können Menschen auch auf dem Land sowie in kleinen und mittelgroßen Städten komfortabel und umweltverträglich mobil sein? In einem UBA-Forschungsprojekt wurden aus über zwanzig Maßnahmen, wie Schnellbuslinien, Anrufbussen, Sharing-Angeboten und Radwegenetzen, integrierte Mobilitätskonzepte für verschiedene Zielgruppen erarbeitet.
In der EMW-Saatgut-Tüte befinden sich 20 Ideensetzlinge: von kleinen Aktionsideen wie einer „rollenden Pressekonferenz“ bis hin zu anspruchsvollen und kostenintensiven Ideen wie einer „Cycle-Chic-Modenschau“ ist für jeden Kontext und jedes Budget etwas dabei. Mit den richtigen Ingredenzien, Enthusiasmus und Fantasie können aus den kleinen Keimen tolle Aktionen sprießen.
Dieses Jahr gibt es gleich zwei Premieren beim EMW-Preis, der das beste Programm der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE auszeichnet. Zum einen gibt es eine neue Kategorie, die das beste Programm unter den kleinen Kommunen auszeichnet. Zum anderen hat es zum ersten Mal eine deutsche Kommune ins Finale geschafft. Ein großer Erfolg, auch wenn am Ende zwei andere europäische Kommunen gewonnen haben.