Klimaentwicklungen in den Deutschen Tourismusregionen
Das Umweltbundesamt stellt Klimadaten zur Entwicklung von 1961-2019 sowie eine Projektion bis zum Jahr 2100 für die Deutschen Tourismusregionen zur Verfügung.
Das Umweltbundesamt stellt Klimadaten zur Entwicklung von 1961-2019 sowie eine Projektion bis zum Jahr 2100 für die Deutschen Tourismusregionen zur Verfügung.
Durch einen intensiven Austausch zwischen den Regionen auf der Welt sind Klimafolgen im Ausland auch für Deutschland bedeutend. Die deutsche Wirtschaft ist stark in internationale Handelsbeziehungen eingebunden, trotzdem sind die indirekten Folgen auf sie durch weltweite Klimaänderungen bisher kaum systematisch aufbereitet worden. Ein Forschungsvorhaben des UBA liefert nun erste Antworten.
UBA-Präsident Dirk Messner zum Umgang mit der Corona-Krise: "In den kommenden Monaten entscheidet sich, wie wir durch die 2020er Jahre kommen."
Beim Wettbewerb „Blauer Kompass“ des Umweltbundesamtes werden wegweisende Projekte zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels gesucht. Zwei Gewinnerprojekte aus dem Vorjahr berichten, welche Wirkung der Preis vor Ort erzielte und wie ihre Arbeit nach der Preisverleihung weiterging.
Der kürzlich veröffentlichte Monitoringbericht 2019 zur Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) zeigt das enorme Ausmaß bereits beobachteter Folgen der Erderhitzung in Deutschland und was bereits getan wird, um diesen Folgen zu begegnen.
RESCUE zeigt, dass in Deutschland bis 2050 die Treibhausgasemissionen um 95 bis 97 Prozent gegenüber 1990 gemindert und mit einer nachhaltigen land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung sogar Netto-Null-Emissionen erreichbar sind. Dabei wird der Primärrohstoffkonsum um 56 bis 70 Prozent reduziert. Allerdings kommt es bei einzelnen Rohstoffen zu einer deutlichen Mehrinanspruchnahme.
Die RESCUE-Studie basiert auf Eigenarbeit des Umweltbundesamtes und Forschungsvorhaben mit externen Instituten. Im Zentrum steht das Forschungsvorhaben „Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland“ (FKZ: 3715 41 115 0). Hier wurde ein Modellverbund aus insgesamt fünf Modellen genutzt.
GreenSupreme (Germany – resource efficient and GHG neutral – Minimierung von Treibhausgas-Emissionen und Rohstoffverbrauch im Betrachtungszeitraum) zeigt einen schnelleren Transformationspfad in Verbindung mit den wirksamsten Annahmen aus allen anderen Szenarien auf, um die aufsummierten Treibhausgasemissionen und Rohstoffinanspruchnahme zu verringern.