TREEPOLY - Spielend Bäume pflanzen!
Die Maßnahme bestand in der Entwicklung und Verbreitung des nachhaltigen Brettspiels TREEPOLY, das Umwelt- und Klimaschutz spielerisch vermittelt. Das Spiel verbindet Wissensvermittlung mit kooperativen und strategischen Elementen und sensibilisiert Spielerinnen und Spieler für nachhaltiges Handeln im Alltag.
Ziel der Maßnahme ist es, insbesondere Kinder, Jugendliche und Erwachsene niedrigschwellig für Umwelt- und Klimaschutz zu sensibilisieren. Durch das spielerische Erleben von Ressourcenverbrauch, Naturschutz und nachhaltigen Entscheidungen sollen Zusammenhänge verständlich gemacht und Motivation für umweltbewusstes Verhalten gefördert werden. TREEPOLY soll Umweltbildung emotional ansprechend, alltagsnah und positiv erlebbar machen.
TREEPOLY wurde als analoges Brettspiel konzipiert und unter Berücksichtigung ökologischer Kriterien entwickelt. Dazu zählen unter anderem die Verwendung nachhaltiger Materialien, eine ressourcenschonende Produktion sowie langlebiges Spieldesign. Inhaltlich wurden ökologische Themen wie Naturschutz, Klimawandel und nachhaltige Entwicklung in Spielmechaniken übersetzt. Das Spiel wird über Bildungsangebote, Veranstaltungen, Workshops, Schulen, Kooperationen mit NGO's, Crowdfunding, Testgruppen und den freien Verkauf verbreitet. Das Spiel ist als Spendenprojekt konzipiert, d.h. alle Überschüsse fließen in Klimaschutzprojekte.
Eckdaten zur Maßnahme
Maßnahmenträger
- Maßnahmenträger
- Baumgold e.Kfr. https://treepoly.de/
- Kooperationspartner
- Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW), weitere Kooperationen sind mit der Hamburger Klimaschutzstiftung und dem Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung angestrebt. Weitere NGO's werden angesprochen.
Dauer und Finanzierung
- Beginn der Umsetzung
- Dauer der Umsetzung
- unbegrenzt
- Wie hoch waren die (geschätzten) Kosten für die Umsetzung?
- 30.000 €
- Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?
-
- Privat
- Die Kosten setzen sich konkret aus Produktionskosten, Kosten für die grafisch-technische Umsetzung, Patentkosten (EU-Marke), Rechtsberatungskosten, Lagerkosten zusammen. Finanziert wurde das Projekt durch ein Privates Darlehen.
Weiterführende Links
- Links zur Maßnahme
Beteiligung
- Wurden neben den Kooperationspartnern andere Personengruppen/Institutionen in die Planung/Umsetzung der Maßnahmen eingebunden?
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- Schüler*innen
- Öffentliche Verwaltung/Politik
- Umwelt- und Sozialverbände
- Sonstige
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- Schüler*innen
- Lehrkräfte
- ehrenamtliche Helfer:innen vom BUND e.V.
- Nachhaltiges Stadtteilprojekt,
- Freunde, Bekannte, Nachbarn
- Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW e.V.)
- Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (LI) der Hamburger Klimaschutzstiftung
- Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg
- Welche Formen der Beteiligung fanden statt?
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- Aufsuchende Formate (z.B. Informationsstände)
- Bereitstellung von Informationsmaterialien
- persönliche Befragung / Bürgeranhörung
- Unsere Erfahrungen und Erkenntnisse haben hauptsächlich durch Spieletests mit verschiedenen Zielgruppen in die Entwicklung und Herstellung des Brettspiels gewonnen.
- Erläuterung
- Es wurden zahlreiche Spieletests durchgeführt: Folgende Kriterien waren dabei wichtig: 1. Spielspaß 2. Wissensvermittlung 3. Kooperationsmöglichkeit untereinander 4. Wert der Natur steht im Vordergrund 5. Austausch und Diskussion über Klimathemen 6. Spieldauer.
Erfolge
- Welche Erfolge konnten Sie mit Ihrer Maßnahme erzielen?
-
Da sich das Brettspiel TREEPOLY erst seit kurzer Zeit auf dem Markt befindet, stützen sich die bisherigen Erkenntnisse vor allem auf qualitative Rückmeldungen aus unterschiedlichen Zielgruppen. Sowohl (Umwelt-)Pädagog*innen als auch Schüler*innen, NGOs, Familien und weitere Nutzergruppen berichten von einer durchweg positiven Resonanz und einem hohen pädagogischen Mehrwert.
Darüber hinaus konnten bereits konkrete Maßnahmen und Reichweiten erzielt werden:
- Durchführung kostenloser Workshops für die Hamburger Öffentlichkeit in Kooperation mit dem SDW e.V.
- Umsetzung von Bildungsveranstaltungen an Hamburger Schulen.
- Projekttage „Mein Stadtwald – Spielerisch die Bedeutung der Natur verstehen“ (SDW e.V., Landesverband Hamburg).
- Kostenfreie Bereitstellung des Brettspiels für teilnehmende Schulklassen im Rahmen der Projekttage.
- Aufnahme in den Katalog empfohlener Unterrichtsmaterialien im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) durch die Schulbehörde Hamburg.
- Bundesweite Verbreitung über das Projekt „PopUp-Wald“ des SDW Bundesverbands e.V.
- Wie wird der Erfolg der Maßnahme evaluiert?
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- Feedback-Gespräche (z.B. Gruppendiskussion, Fokusgruppe, Erfahrungsberichte)
- qualitative Interviews
- Erläuterung
- Wir haben die Spiele angeleitet, beobachtet und hinterher ein umfangreiches Feedback eingeholt.
- Wie planen Sie Ihr Projekt weiterzuentwickeln?
- Es sind weitere Kartensätze mit aktualisierten Inhalten geplant, es könnten Wettbewerbe an Schulen ausgeschrieben werden, die ihre Projektideen einreichen können oder Fragekarten selbst entwickeln, vertiefende Workshops, Vorträge, Diskussionsforen zum Thema "Waldwissen" und Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen (auch Katastrophenschutz) für Kommunen und die interessierte Bevölkerung sind in Kooperation mit NGO's denkbar. Mit dem Gewinnen wollen wir Klimaschutzprojekte fördern.
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- Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?
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- Ja, Klimaschutz: Einsparung von Treibhausgasemissionen oder Entfernung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre
- Ja, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität: z. B. Erhöhung der Wohnqualität in Städten, Beitrag zu sozialem Ausgleich oder sozialer Integration, besondere Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungsgruppen
- Die Wissensvermittlung erfolgt spielerisch und niedrigschwellig, ohne belehrend zu wirken. Gleichzeitig regt das Spiel zur Reflexion des eigenen (Konsum-)Verhaltens an und motiviert dazu, eigene Lösungsansätze und Projektideen zu entwickeln. Es vermittelt die zentrale Erkenntnis, dass auch kleine Beiträge wirksam zur Minderung der Folgen des Klimawandels beitragen können und ermutigt dazu, im direkten Lebensumfeld aktiv zu werden – auch im Sinne der Gemeinwohlökonomie.
Die Wissensvermittlung erfolgt spielerisch und niedrigschwellig, ohne belehrend zu wirken. Gleichzeitig regt das Spiel zur Reflexion des eigenen (Konsum-)Verhaltens an und motiviert dazu, eigene Lösungsansätze und Projektideen zu entwickeln. Es vermittelt die zentrale Erkenntnis, dass auch kleine Beiträge wirksam zur Minderung der Folgen des Klimawandels beitragen können und ermutigt dazu, im direkten Lebensumfeld aktiv zu werden – auch im Sinne der Gemeinwohlökonomie.
Die Überschüsse aus dem Verkauf des Brettspiels, fließen in Klimaschutzprojekte, wie Erhalt von Wälder, Wiederbewaldung (Enkelwald) und Renaturierung von Mooren. Um geeignete Projekte zu unterschützen wird mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. kooperiert. Die Hoffnung besteht, das neben dem gestiegenen Bewusstsein und Wissen um Klimathemen, weitere Projekte entstehen, die uns allem zu einem besseren Klima verhelfen.
Hindernisse
- Welche Hindernisse gab es während der Umsetzung?
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Höhere Herstellungskosten durch die Produktion in Europa (Polen) und vorerst überschaubare Auflage, um Transportwege zu sparen und nachhaltige, langlebige und hochwertige Spielmaterialien zu verwenden. Dadurch ist der Endverkaufspreis etwas höher als vergleichbare Brettspiele, die ggf. in China produziert werden.
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- Hat die Maßnahme negative Nebeneffekte?
-
- Nein
Kontaktdaten
-
Birgit SiemssenBaumgold e.Kfr.Deutschland
- Abteilung
-
kontakt@treepoly.de
- Telefonnummer
- Faxnummer
Ort der Umsetzung
Kanzleistr.
30
22609 Hamburg
Deutschland